Tod am Entenfang

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Mit vereinten Kräften versuchte man, den Mann aus dem Entenfang zu retten. (Foto: Foto: Feuerwehr Mülheim an der Ruhr)

Ein einsatzreicher Tag für die Feuerwehr endet tragisch: Am 14. April meldete eine Zeugin gegen 16 Uhr der Mülheimer Feuerwehr eine untergegangene Person im Entenfang. Die Zeugin berichtete, dass die Person ins Wasser gegangen war, um einen Hund zu retten, aber zirka 50 Meter vom Ufer entfernt plötzlich untergegangen sei.

Beim Eintreffen der Feuerwehr schwamm der Hund noch im Wasser. Dieser wurde durch einen Taucher der Feuerwehr an Land gebracht und im späteren Verlauf im Mülheimer Tierheim untergebracht.

Die Taucherstaffeln der Feuerwehr Mülheim und der parallel alarmierten Feuerwehr Duisburg gingen sofort mit drei Tauchern ins Wasser und suchten nach der Person. Das DLRG Mülheim unterstützte die Suchmaßnahmen mit zwei weiteren Tauchern und einem Boot und der THW-Ortsverband Mülheim stellte ein Boot und ein spezielles Unterwasserortungssystem zur Verfügung. Durch dieses Spezialgerät, welches durch Spendengelder angeschafft wurde, konnte nach kurzer Zeit die leblose Person unter Wasser geortet werden. Sie wurde durch einen Feuerwehrtaucher an Land gebracht. Leider konnte die Notärztin nur noch den Tod des etwa 50-jährigen Mannes feststellen.

Die Freiwillige Feuerwehr Mülheim wurde zur Besetzung der verlassenen Feuerwachen alarmiert. Kurz nach Herstellung der Einsatzbereitschaft mussten sie zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKW auf die A40 ausrücken. Bei dem Unfall wurden zwei Personen verletzt. Außerdem entpuppte sich ein gemeldeter PKW-Brand auf der Mellinghofer Straße als geplatzter Kühler. Somit beschränkten sich die Maßnahmen der Einsatzkräfte auf die Räumung der Verkehrsfläche.

Das Deutsche Rote Kreuz, Die Johanniter Unfallhilfe und der Malteser Hilfsdienst wurden aufgrund eines erhöhten Rettungsdienstaufkommens alarmiert und gingen bis etwa 20 Uhr mit je einem Rettungswagen in Dienst.

Bereits um 13.22 Uhr wurde der Leitstelle eine Rauchentwicklung aus einer Wohnung auf der Aktienstraße gemeldet. Die ausgerückten Einheiten der Feuerwachen Heissen und Broich stellen vor Ort aber nur angebranntes Essen auf dem Herd fest. Die Bewohnerin der Wohnung wurde mit einer leichten Rauchgasintoxikation in ein Mülheimer Krankenhaus gebracht.
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