Tolle Damen

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Das sind sieben der insgesamt neun Damen des Kegelclubs „Bauernfeinde. Von li. Hilde Flesch (86J.), Irmgard „Irmchen“ Maes (80J.), Anne Rißland (86J.), vorne Hildegard Breil (90 J.),re. Reihe: Ruth Marquardt (82 J.), Edith Störmer (88 J.) und Ingird Leier (78J.) .Es fehlen Anni Koss (81 J.) und Mia Nitka (88 J.). Sie nimmt eine fast einstündige Anreise mit dem Bus von Essen aus in Kauf um möglichst oft bei den Bauernfeinden dabei sein zu können.

Die „Bauernfeinde“ ist keine Organisation oder Institution, die gegen Ackerbau und Viehzucht demonstriert. Nein, die „Bauernfeinde“ dürfte einer der ältesten Kegelclubs in Mülheim sein.

Seit 1977 existiert der Club schon. Alle 14 Tage treffen sich neun rüstige und fidele Damen im Gasthaus „Dümptener Hof“ um dem Kegelsport zu frönen. Doch nicht nur das. „In erster Linie sind wir hier um das gesellige Bei- und Miteinander zu pflegen.“ teilt Hildegard Flesch mit. Die Dame ist 86 Jahre jung und Gründungsmitglied. 14 Personen sind es bei der Gründung gewesen. Hildegard Flesch ist als einzige davon noch übrig geblieben. Die 86jährige hat den „Bauernfeinden“ immer die Treue gehalten. Seit nunmehr 38 Jahren!
Nur zwei Jahre weniger Club-Zugehörigkeit haben Anni Koss und Ruth Marquardt aufzuweisen. Die beiden sind seit 1979 14tägig beim lustigen Kegeln mit dabei. Kegeltouren im herkömmlichen Sinne gibt es nicht. „Wir machen in der Adventszeit ein gemeinsames Essen.“ sagt Ruth Marquardt. Die 82jährige ist Schriftführerin bei den Bauernfeinden. „Weil sie die einzige ist, die noch richtig sehen kann.“ witzeln die anderen Damen. Wie überhaupt die Stimmung immer gut und fröhlich ist und die Damen immer zu einem Scherzchen aufgelegt sind. Ein Beispiel gefällig: „Bei schönem Wetter komm ich immer mit meinem Rollator, um mich schon mal auf’s kegeln einzurollen.“ Weiterhin „Gut Holz“ und noch viel Spaß und Gemeinsamkeit!!
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