Überflüssige Einbahnstraßen?

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Rund 320 Straßenabschnitte von über 1000 Straßen in Mülheim sind Einbahnstraßen. In den letzten Jahren wurden viele Einbahnstraßen aufgehoben, beispielsweise mit der Einführung von Tempo 30-Zonen. In anderen Fällen wurde lediglich das Radfahren in Gegenrichtung freigegeben.


Einbahnstraßen bergen häufig den Nachteil, dass die Übersichtlichkeit der Verkehrsführung leidet, unter Umständen sind zum Erreichen eines Zieles auch Umwegfahrten erforderlich.

Allerdings gibt es durchaus auch Gründe für die Einrichtung beziehungsweise Beibehaltung von Einbahnstraßen: So stehen dort zusätzliche Flächen zum Parken zur Verfügung, da sich auf der Fahrbahn keine Fahrzeuge begegnen. Dies ist gerade in dicht bebauten Wohngebieten mit hohem Parkdruck und geringem Straßenquerschnitt wichtig. Im Rahmen anstehender Ausbauplanungen wird jede Einbahnstraße ohnehin auf den Prüfstand gestellt.

Ungeachtet dessen sind die Bürger/Anwohner aufgerufen, ihrer Meinung nach überflüssigen Einbahnstraßen-Regelungen zu benennen. Die Verwaltung wird jeden Vorschlag sorgfältig prüfen und bei grundsätzlicher Machbarkeit den zuständigen politischen Gremien unter Nennung der jeweiligen Vor- und Nachteile zur Entscheidung vorlegen.

Meldungen können unter der bekannten „Hotline-Nummer“ Tel. 455-0 mit dem Stichwort „Verkehr“ abgegeben werden, oder direkt unter verkehr@muelheim-ruhr.de.
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