Umkennzeichnung unumgänglich bei der Ruhrbahn

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Die Mülheimer Busse haben die Kennzeichen "MH VG" inzwischen abgelegt. Foto: Archiv

Aus der Mülheimer Verkehrsgesellschaft und der Essener Verkehrs AG wurde bekanntlich die Ruhrbahn GmbH. Aufmerksamen Beobachtern ist nicht entgangen, dass inzwischen sämtliche Busse der ehemaligen MVG eine Essener Zulassung tragen.

Dieser Vorgang kostet selbstverständlich Geld. Umgemeldet wurden 47 Busse, die Kosten pro Fahrzeug inklusive neuer Kennzeichen betragen 43 Euro. Somit mussten in den Tausch MH gegen E insgesamt 2021 Euro investiert werden.
Nicht die ganz große Summe, sicher. Dennoch wird in Zeiten massiver Sparanstrengungen im Öffentlichen Personennahverkehr die Frage nach der Notwendigkeit laut. Die ist nach Angaben des Unternehmens gegeben, die Umkennzeichnung war unumgänglich.

2021 Euro kostete der Halterwechsel

Mit der Gründung der Ruhrbahn ist eine neue juristische Person Eigentümer der Busse. Die MVG und die EVAG existieren nicht mehr. Aus versicherungsrechtlichen Gründen müssen die Busse auf den neuen Halter zugelassen sein. Da der Sitz der Ruhrbahn Essen ist, erhalten alle Busse Essener Kennzeichen. Daran ändern auch Standorte auf Mülheimer Gebiet, wie etwa das Depot in der Duisburger Straße nichts.
Privatpersonen können bei einem Wohnortwechsel ihr bisheriges Kennzeichen mitnehmen. Dies war in diesem Fall jedoch nicht möglich, da die Fahrzeuge wie erwähnt einen neuen Besitzer haben.
"Wunschkennzeichen" für die ohnehin bereits in Essen zugelassenen Fahrzeuge gibt es nicht zuletzt aus Kostengründen nicht. Die Kombination "RB" hinter dem "E" läge nun auf der Hand, an eine entsprechende Umkennzeichnung hat man bei der Ruhrbahn allerdings keinen Gedanken verschwendet.
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