WARNUNG: Giftköder im Witthausbusch!

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Blutwurst bespickt mit Rattengift wurde in diesem Jahr schon mehrfach in den Mülheimer Wäldern aufgefunden. (Foto: Peter Smola/pixelio.de)
Mülheim an der Ruhr: Witthausbusch | Ob in Fleischwurst oder Leberwurst, versteckt in Büschen und unter Laub, Giftköder können in zahlreicher Form ausliegen und den sicheren Tod des geliebten Vierbeiners bringen. Aktuell sind wieder Sichtungen im Bereich des Witthausbusch eingegangen. Ein Vierbeiner soll sogar Gift aufgenommen haben. Wie es dem Tier derzeit geht ist unklar.

Was tun, wenn mein Hund Gift gefressen hat?

Bei einer Giftaufnahme darf keine Zeit verloren gehen: Man sollte unbedingt innerhalb einer Stunde einen Tierarzt oder eine Tierklinik aufsuchen, da dann entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Zu diesen zählt eine Injektion, die den Hund zu starkem Erbrechen führt, um den Magentrakt vom aufgenommenen Gift zu befreien. Erst wenn der Hund sehr stark und wiederholt erbrochen hat, kann davon ausgegangen werden, dass das Gift aus dem Körper transportiert wurde.

Man sollte sein Tier stets im Auge behalten

Anschließend erhält das Tier eine Spritze zur Beruhigung des Magen-Darm-Traktes. Während der nächsten Tage empfiehlt es sich, den Hund aufmerksam zu beobachten, denn Rattengift entfaltet seine volle Wirkung erst langsam und nach einigen Tagen.

Die sicherste Variante ist aber wohl, entsprechende Gebiete für eine Zeit zu meiden und den Hund angeleint auszuführen. So kann schnell gehandelt werden und ein Umherstöbern im Unterholz ist nicht möglich.

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2 Kommentare
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Jochen Czekalla aus Duisburg | 31.12.2013 | 15:26  
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Jochen Czekalla aus Duisburg | 31.12.2013 | 15:27  
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