Wasser neu in Szene gesetzt - Neue multimediale Installationen im Aquarius Wassermuseum

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V..l. Museumsleiter Andreas Macat und Architekt Prof. Hans-Hermann Hofstadt im neue Eingangsbereich. Foto: PR-Foto Köhring/JW

Big Images, LED-Tafeln und interaktive Installationen erweitern seit Neuestem die Ausstellung im Aquarius Wassermuseum. Im Styrumer Wasserturm, wo nun schon seit 25 Jahren Besucher alles zum Thema Wasser erfahren können, wird das multimediale Konzept laufend vertieft. Nun wurden gleich drei Ebenen umgebaut und teils völlig neu gestaltet.

Von Sibylle Brockschmidt

Nach insgesamt anderthalb Jahren gründlicher Planung und Bau wurde die Ausstellung im Aquarius durch neue interaktive Elemente erweitert, die alte und neue Stationen miteinander verbindet. Ein riesiger LED-Display schwebt nun im Eingangsbereich unter der Decke und vermittelt eine Atmosphäre fast wie unter Wasser - wo vorher noch ein Ökospiel aufgebaut war, sorgen jetzt die Leuchttafel und ein Bild vom Ruhrufer für eine ganz neue Stimmung. Und dies ist nicht der einzige Bereich, der optisch und inhaltlich verändert wurde: Große Bilder und Lichtinstallationen sorgen auch auf der Ebene der Trinkwasserherstellung für ein neues Design.

Riesige Lichtinstallationen

Und die Station Labor wurde komplett neu inszeniert. Die Liebe steckt hier im Detail. Auf einem Touchscreen kann man sich außerdem kurze Animationsfilme über Physik und Chemie des Wassers anschauen und mithilfe der interaktiven Chipkarte neue Rätsel lösen. In Zukunft sollen die Eigenschaften von Wasser durch computergestützte Erweiterungen der Realität, ähnlich den neuen Virtual Reality Brillen, noch greifbarer gemacht und immer weiter vertieft werden.

Für die Gestaltung und Umsetzung verantwortlich ist der weit über Mülheim hinaus bekannte Architekt Professor Hans-Hermann Hofstadt. Das Aquarius sei für ihn so etwas wie sein "Baby", so der Professor, der schon zu Gründungszeiten des Aquarius federführend bei Architektur und Design war und als Kind selbst nur 200 Meter entfernt vom Wasserturm aufwuchs. "Das Aquarius in der Form würde es ohne ihn nicht geben", so auch Museumsleiter Andreas Macat.

Die neuen Installationen bestehen zum Teil aus recycelten Bestandteilen ihrer Vorgänger. Finanziert wurden die neuen Installationen durch RWW. Die neue multimediale Ausstellungseinheit im Labor wurde von der Firma xkopp creative umgesetzt, für den Bau wurde die Mülheimer Firma Kessler beauftragt, die schon im Haus Ruhrnatur und der Camera Obscura Hand anlegte.

Geöffnet hat das Aquarius Wassermuseum, Burgstraße 70, Dienstags bis Sonntags von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet Erwachsene vier Euro, ermäßigt drei Euro.
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