Yaron will leben

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Am Montag, 24. Oktober, von 15 bis 20 Uhr können sich Mülheimer im AZ, Auerstraße 51, für eine Stammzellenspende mit einem Test registrieren lassen, um Yaron vielleicht zu helfen. Jeder kann helfen: Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, darf sich als Spender aufnehmen lassen und jeder kann Geld spenden, um die Registrierungen finanziell zu ermöglichen.

Die Registrierung geht einfach und schnell: Nach dem Ausfüllen einer Einverständniserklärung wird beim Spender ein Wangenschleimhautabstrich mittels Wattestäbchen durchgeführt, damit seine Gewebemerkmale im Labor bestimmt werden können.

Stammzellen sind Yarons einzige Chance

Spender, die sich bereits in der Vergangenheit bei einer Aktion registrieren ließen, müssen nicht erneut mitmachen. Einmal aufgenommene Daten stehen auch weiterhin weltweit für Patienten zur Verfügung. Der erst drei Monate alte Yaron leidet an einer schweren, angeborenen Immunerkrankung. Eine Stammzellspende ist seine einzige Überlebenschance.
Bereits im Alter von wenigen Wochen litt Yaron an starkem Husten. Nachdem einige Untersuchungen bei den ortsansässigen Kinderärzten ergebnislos blieben und keine Besserung eintrat, wurde die junge Familie an das Krankenhaus in Duisburg verwiesen.

Langer Weg zur seltenen Diagnose

Dort vermutete man zunächst eine Lungenentzündung. Inzwischen hatte Yaron jedoch so sehr abgebaut, dass er künstlich ernährt werden muss. Schnell wurde klar, es müssen spezifischere Untersuchungen gemacht werden. Die Ärzte überwiesen die besorgte Familie in die Uniklinik Essen.
Seine Symptome wurden zunächst nach einigen Behandlungen besser und Yaron konnte nach langen vier Wochen endlich mit seinen Eltern nach Hause. Es standen nur noch die letzten Blutuntersuchungen aus.
Diese Ergebnisse brachten dann die niederschmetternde Diagnose: Hyper-IgM-Syndrom, eine sehr seltene Immunerkrankung, die Yarons Immunsystem so schwächt, dass es lebensbedrohlich ist. Um überleben zu können, benötigt der kleine Ruhrpottler dringend eine Stammzellspende. „Seitdem ist nichts mehr wie es war. Wir machen wir uns unentwegt Sorgen um Yaron und haben große Angst, dass er keinen Spender finden könnte“, erzählt Yarons Vater Juri besorgt.

Yarons Eltern hoffen auf Leben

Seine Mutter Ricarda verrät: „Yaron war von Anfang an ein fröhliches Baby. Und obwohl er ständig von den Krankenschwestern und Ärzten gepiekst wird, hat er trotzdem immer ein süßes Lachen für alle übrig.“
Da Yaron keine Geschwister hat und damit auf einen Fremdspender angewiesen ist, haben Freunde der Familie kurzerhand eine Typisierungsaktion ins Leben gerufen. „Das war für uns eine Selbstverständlichkeit. Yaron war ein absolutes Wunschkind von Juri und Ricarda. Sie so unglücklich und hilflos zu sehen, bewegt uns alle. Wir hoffen sehr, dass viele Menschen unserem Aufruf folgen. Denn nur wer registriert ist, kann eventuell ein Leben retten“, so Jennifer Hansel, Initiatorin der Aktion und enge Freundin der Familie. Die DKMS als gemeinnützige Gesellschaft im Kampf gegen Blutkrebs auf Spendengelder angewiesen ist, wird um finanzielle Unterstützung gebeten. Jeder Euro zählt! Yaron leidet an einer seltenen, lebensbedrohlichen Immunerkrankung. Foto: privat

Symptome der Krankheit:

 Krankheitsbeginn im ersten Lebensjahr.
 häufige lebensbedrohliche virale und bakterielle Infektionen
 Wachstums- und Gedeihstörungen
 Darm, Leber und Blutbildungsprobleme
 schlechtes Ansprechen auf Antibiotika bei Infektionen
 Schwere Begleit- und Folgeerkrankungen

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