„Ziege vom Kirchenturm geworfen“ – Ziegenwoche bei Franziskus (5) 

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„Der westspanische Ort Manganeses de la Polvorosa möchte auch dieses Jahr nicht auf seinen Brauch, eine Ziege vom Kirchturm zu werfen, verzichten.

Die Dorfbewohner wörtlich: 'Die Ziege wird vom Turm springen. Das steht fest'. Dieses Wochenende haben die jungen Leute, die Ziege aber doch nicht vom Kirchturm geworfen, aus Angst vor einer Geldstrafe von 30.000 Euro.

Der Brauch soll aber nachgeholt werden und zwar wenn die Presse wieder weg ist. Bei dem Fest kam es zu Auseinandersetzungen zwischen den Dorfbewohnern und den Reportern. Die Dorfbewohner warfen ihnen vor, die Tierschützer gegen sie aufgehetzt zu haben.“

Diese Meldung liest man immer noch im Internet und man fragt sich:
Ist das vielleicht der Grund, warum Katalonien von Spanien loskommen möchte?

Wenn man aber andere Meldungen hinzuzieht, erfährt man Folgendes:

Der Brauch ist seit dem Jahr 2000 verboten. Zu Ehren des hl. Vinzenz wurde tatsächlich eine Ziege vom Glockenturm geworfen, aber in einem Sprungtuch wieder aufgefangen, was natürlich auch schon mal schief ging.

Warum der hl. Vinzenz da Spaß dran haben sollte, erschließt sich einem nur schwer.

Übrigens, eine schöne Zusammenfassung aller Vorteile, die uns die Ziege beschert, gibt’s hier
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Elmar Begerau aus Kamp-Lintfort | 13.10.2017 | 13:46  
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