Zwei Verletzte nach Polizeieinsatz - Mordkommission eingerichtet

(Foto: Wolfgang Lückenkemper/pixelio.de)
Die Polizei wurde Dienstagmorgen, 21. Mai, gegen 10.30 Uhr zu einem Einbruch auf der Markenstraße gerufen. Den eintreffenden Beamten wurde durch einen Mann die Tür des Einfamilienhauses geöffnet. Im Haus kam es plötzlich zur Auseinandersetzung.

Angriff mit Messer

Der Mann griff die Beamten mit einem Messer an. Es kam von Seiten der Polizei zu einer Schussabgabe. Ein Polizist und der Mann erlitten Verletzungen. Beide kamen ins Krankenhaus. Die genauen Hintergründe sind noch unbekannt.
Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet. Ein genauerer Bericht folgt.

Aktualisierung

18 Uhr: Inzwischen hat die Polizei weitere Details veröffentlicht. Heute erhielt sie gegen 10.32 Uhr einen Anruf eines Mannes (46), der angab, bei ihm sei eingebrochen worden. Er erklärte der Polizei noch den möglichen Anfahrtsweg zu dem von ihm bewohnten Haus.

Schuss in die Schulter

Als die Beamten wenig später eintrafen, bat er sie ins Haus. Während ein Beamter gerade versuchte, sich im Hausinnern einen Überblick zu verschaffen, wurde er von dem vermeintlichen Geschädigten mit einem Messer zum Brust- und Halsbereich attackiert. Hierbei stach der Täter Löcher in die Bekleidung des Beamten (55) verletzte ihn aber nur leicht. Der andere Beamte (50) zog sogleich seine Dienstwaffe und schoss dem Angreifer gezielt in den Schulterbereich. Hierdurch wurde der Angreifer, bei dem es sich um den Mieter des Hauses handelte, schwer verletzt.

Zwangsräumung drohte

Der Angreifer wurde durch einen Notarzt erstversorgt und dann in die
Unfallchirurgie eines Krankenhauses gebracht. Beide Beamten wurden
nach ambulanter Behandlung in einem Krankenhaus wieder entlassen, sind
aber vorerst nicht dienstfähig. Die beiden Hunde des Tatverdächtigen
wurden in ein Tierheim gebracht.

Nach bisherigen Ermittlungen hatte es keinen Einbruch gegeben. Der Täter dürfte nach ersten Erkenntnissen hoch verschuldet sein. Aktuell drohte ihm die Zwangsräumung des gemieteten Hauses. Ansonsten hatte der Selbstständige eher unauffällig gelebt.

AKTUALISIERUNG AM DONNERSTAG, 23. MAI:

Gegen den 46-jährigen Mann aus Saarn, der die Polizei anrief und
einen Einbruch vortäuschte, erließ das Amtsgericht Mülheim auf Antrag
der Staatsanwaltschaft Duisburg gestern, 22. Mai, Haftbefehl wegen
versuchten Mordes.
Wie bereits berichtet, griff plötzlich der Bewohner einen der beiden gerufenen Polizisten (55) mit einem Messer an. Der andere Beamte (50) zog sogleich seine Dienstwaffe und schoss dem Angreifer gezielt in den Schulterbereich. Schwerverletzt kam er ins Krankenhaus und wurde operiert. Nach bisherigen Ermittlungen hatte es keinen Einbruch gegeben. Der Täter dürfte nach ersten Erkenntnissen hoch verschuldet sein. Aktuell drohte ihm die Zwangsräumung des gemieteten Hauses.
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