Kuh vom Eis

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Achtung! Der Beitrag ist nicht Katarina gewittmet.


Gestern haben eine Kuh vom Eis geholt: Kämmerer Ralf Weeke aus Solingen und Martin Hickel aus Neukölln. Ich bin zwar nicht Luzie Schröder, aber wir sagen trotzdem „Herzlich Glückwunsch“ an die zwei. Woher ich das mit den beiden weiß? Hab einfach mal im Netz nachgeschaut, was in diesem Januar, also im Winter, schon bisher so an Kühen vom Eis geholt wurde.

Vor einigen Tagen gelang es Richterin Christel Dotzauer mithilfe eines Urteils das Rind zu befreien, genau wie der „Verein der Freunde und Förderer des Werdener Bollerwagenzuges“ in Bezug auf die Sicherheitsfragen nun festen Boden unter den Rädern hat.

Horst Seehofer dagegen hat die Chance verpasst, die Kuh vom Eis zu holen, seine Interessen gehen wahrscheinlich in die entgegengesetzte Richtung. Bleibt mir noch zu berichten, dass in Gomadingen, wo immer das sein mag, das dortige Hallenbad als Kuh noch lange nicht vom Eis ist.

Derweilen erfreut man sich im Sauerland der Knaller-Komödie von William Danne „Käthe holt die Kuh vom Eis“.

Es war nicht eine einzige wirkliche Kuh dabei, nur eisbasierte Kühe im „übertragenen“ Sinne. Auf diese Weise können ganzjährig ganze Herden vom Eis geholt werden, denn kaum ist eine Kuh vom Eis, steht eine neue da.

Interessanterweise sind nie Ochsen aus diesen prekären Lagen zu retten. Und das hat seinen Grund: Als Zugrinder machen sie sich nämlich bereits im Herbst in die Südhalbkugel auf, um dort Gartenarbeit zu verrichten.
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2 Kommentare
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Gottfried (Mac) Lambert aus Goch | 27.01.2017 | 18:02  
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Susanne Demmer aus Essen-Nord | 28.01.2017 | 11:44  
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