Wo die Primel sinnt

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Primeln (Foto: Wikipedia)
Textdichter: Aloys (Isidor) Jeitteles,  1794 - 1858




Wo die Berge so blau
Aus dem nebligen Grau
Schauen herein,
Wo die Sonne verglüht,
Wo die Wolke umzieht,
Möchte ich sein!


Dort im ruhigen Tal
Schweigen Schmerzen und Qual.
Wo im Gestein
Still die Primel dort sinnt,
Weht so leise der Wind,
Möchte ich sein!


Hin zum sinnigen Wald
Drängt mich Liebesgewalt,
Innere Pein.
Ach, mich zög's nicht von hier,
Könnt ich, Traute, bei dir
Ewiglich sein!
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2 Kommentare
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Renate Smirnow-Klaskala aus Essen-Nord | 08.06.2018 | 17:22  
10.899
Franziskus Firla aus Mülheim an der Ruhr | 08.06.2018 | 23:24  
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