3.10.1990 - Einigkeit ohne Nationalhymne in Mülheim?

An die NRZ Redaktion Mülheim :

ich lese immer gern die informativen historischen Rückblicke Ihres Redakteurs Dr. Emons. In seinem Artikel zu den Feierlichkeiten am 3.10.1990 ist ihm allerdings ein nicht unerheblicher Fehler unterlaufen, der der Korrektur bedarf. Es war eben nicht das Sinfonieorchester, welches die deutsche Nationalhymne anstimmte. Weite Teile der SPD waren damals auf dem einheitsfeindlichen Trip ihres damaligen Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten Lafontaine. Wohl auch in Mülheim, denn das Programm sah lediglich das Abspielen der Europahymne vor.

Es war die verdienstvolle Initiative des damaligen Partei- und Fraktionsvorsitzenden der CDU, Klaus Möltgen, der sich mit den anwesenden CDU – Mitgliedern verabredet hatte und nach der Europahymne unmittelbar „Einigkeit und Recht und Freiheit“ anstimmte. Viele Anwesende sangen daraufhin mit und in diesen Chor mußten die Sozialdemokraten dann – zum Ärger einiger ! – einstimmen. Vermutlich hat deshalb bis zum heutigen Tage keine angemessene Feierstunde der Stadt Mülheim zum Tag der Deutschen Einheit mehr stattgefunden, obwohl beispielsweise der Unterzeichner dies immer wieder eingefordert hat.

Autor:

Jochen Hartmann aus Mülheim an der Ruhr

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