Altbau-Fassaden des Schulzentrums Broich müssen erneuert werden

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Stadtkämmerer Uwe Bonan (Foto Emons)

Die Fassade des Schulzentrums Broich muss flächendeckend erneuert werden. Stadtkämmerer Uwe Bonan rechnet mit einem Investitionsbedarf „eines hohen einstelligen Millionenbetrages.“

Wie Schuldezernent Ulrich Ernst und der Leiter des städtischen Immobilienservice, Frank Buchwald, jetzt mitteilten, müssen die maroden Fassadenplatten im Giebelbereich des aus den 60er Jahren stammenden Altbaus schon in den Sommerferien sicherheitshalber abgenommen werden.

Nur der Altbau ist betroffen

Von der Fassadenerneuerung betroffen sind nur die Altbaubereiche des Schulzentrums Broich und nicht, wie Peter Hofmann vom Schulverwaltungsamt klarstellte, der 2011 fertiggestellte Neubau des Gymnasiums Broich betroffen. Nach den Sommerferien können die insgesamt 1790 Schüler, die an der Holz- und an der Ritterstraße die Realschule und das Gymnasium Broich besuchen, zunächst ungestört weiter lernen. Denn die Stadt muss mit Hilfe eines fachkundigen Experten zunächst genau prüfen, wie die General-Erneuerung der Broicher Schul-Altbau-Fassade, deren Fugenkitt schadstoffbelastet ist, so bewerkstelligt werden kann, dass die Beeinträchtigen des Schulbetriebs minimiert werden können. „Wir werden dafür sorgen, dass die betroffenen Schüler und Lehrer einen angemessenen Ersatz-Schulraum bekommen“, versprechen der Schuldezernent und der Chef des städtischen Immobilienservice. Schon jetzt nutzt das Gymnasium Broich auf eigenen Wunsch Containerbauten, weil seine Schülerzahl in den vergangenen Jahren stark angewachsen ist.

Großer Baubeginn erst 2017

Ernst und Buchwald gehen davon aus, dass die technische Planungs- und die politische Beratungsphase so viel Zeit in Anspruch nehmen werden, dass mit den Fassadenbauarbeiten in Broich erst 2017 begonnen werden kann. Nicht nur in Broich, sondern in ganz Mülheim muss die Stadt viel Zeit, Geld und Arbeit investieren, um die örtliche Schulbausubstanz zu erhalten und zu modernisieren. Nach Angaben des Stadtkämmerers sind allein seit 2001 rund 300 Millionen Euro in die Mülheimer Schulbauunterhaltung geflossen. Aktuell stehen dem städtischen Immobilienservice pro Jahr 15 Millionen Euro für die Instandhaltung der Mülheimer Schulgebäude tzr Verfügung. Ebenfalls jährlich 15 Millionen Euro werden in die Bauunterhaltung der Straßen und der Kanalisation investiert.Thomas Emons
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