BAMH: Versorgungsposten für Kämmerer Bonan

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Mit scharfer Kritik äußert sich der Bürgerliche Aufbruch Mülheim (BAMH) zu der geplanten Geschäftsführungsposition von Stadtkämmerer Uwe Bonan bei der neuen Verkehrsgesellschaft Essen/Mülheim. „Hier wird ein in den letzten elf Jahren mäßig erfolgreicher Beamter, der hinsichtlich einer Schuldenreduzierung des städtischen Haushaltes leider keine nennenswerten Ideen und Ergebnisse liefern konnte, mit einer hervorragend dotierten Geschäftsführung langfristig versorgt“, so der personalpolitische Sprecher des BAMH, Frank Wagner. Insbesondere fehle ihm bei dem in Dortmund lebenden Bonan nicht nur die persönliche, auf einer reinen Verwaltungsausbildung basierende, Qualifikation für diese anspruchsvolle, zukunftsträchtige Aufgabe, sondern auch nennenswerte ÖPNV-Expertise.
Darüber hinaus – so Wagner weiter – macht es keinen Sinn, zwei betriebswirtschaftlich geprägte Geschäftsführer - der Essener Michael Feller ist Betriebswirt - als Geschäftsführer zu berufen. Wer kümmert sich dann mit technischem Sachverstand um den mindestens genauso entscheidenden technischen Part bei der neuen Verkehrsgesellschaft?
„Es bleibt – wie bei der Ex-Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld, die noch immer im Aufsichtsrat des RWE-Konzerns eine sechsstellige jährliche Vergütung kassiert – leider in Mülheim an der Tagesordnung, dass hochrangige SPD-Mitglieder auf lukrative Posten verschoben werden und dies von der CDU einfach abgenickt wird.“
Die fünf Stadtverordneten des BAMH jedenfalls werden in der kommenden Ratssitzung am Donnerstag gegen die Berufung von Bonan zum Geschäftsführer der neuen Verkehrsgesellschaft stimmen.
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