DIG-Veranstaltung mit Dr. Gil Yaron

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Dr. Gil Yaron
Mülheim an der Ruhr: MedienHaus |

Israel inmitten des zerfallenden Vorderen Orients: Frieden im Nahen Osten – eine Utopie?

Die Arbeitsgemeinschaft Duisburg-Mülheim-Oberhausen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) lädt zu einem Info-Abend über die politische Situation im Nahen Osten insbesondere Israels ein. Sie findet am Montag, den 17. November 2014, um 19:00 Uhr im Medienhaus Mülheim (Synagogenplatz 3) statt. Als Referenten konnte die DIG den bekannten deutsch-israelischen Journalisten Gil Yaron gewinnen. Die Teilnahme an dieser etwa zweistündigen Informations- und Diskussionsveranstaltung ist kostenfrei.

Gil Yaron bietet in seinem Vortrag einen besorgniserregenden Blick auf die politischen, gesellschaftlichen und religiösen Hintergründe der Krisen in Nahost. Als hoffnungsvoller Arabischer Frühling gestartet droht eine strategisch bedeutende Weltregion mittlerweile in Anarchie und endlosem Blutvergießen zu versinken. Schon der Gazakrieg im Sommer hat deutlich gemacht, wie eng die Konflikte dort mit der innenpolitischen Situation bei uns verknüpft sind. Der Vormarsch der Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Irak und Syrien hat vielfältigen Gefahren, die von dieser Region ausgehen, endgültig offengelegt.

Die seit nunmehr etwa einem Jahrhundert bestehende Ordnung des Vorderen Orients ist im Zerfall begriffen. Dabei spielt die Krisenregion Nahost nicht nur in der internationalen Diplomatie, sondern auch für Weltwirtschaft und -frieden eine zentrale Rolle. Yaron analysiert das Kernproblem der Region, nämlich die Auseinandersetzung um Israel / Palästina, in seiner Eigendynamik und im Koordinatenkreuz der Mächte. Er arbeitet heraus, wie stark die Sicherheit Europas mit dem Schicksal Israels verbunden ist. Ist Frieden im Nahen Osten überhaupt möglich?

Dr. Gil Yaron, 1973 in Haifa (Israel) geboren, ist in Düsseldorf aufgewachsen und zur Schule gegangen. Der ehemalige Arzt und Forscher der Molekularbiologie gilt heute als führender Analyst des Nahostkonflikts. Seine Kommentare erscheinen sowohl in Haaretz, Israels renommiertester Tageszeitung, als auch in nahezu allen wichtigen deutschen Medien. In seinen Vorträgen und schriftlichen Publikationen geht es Yaron um die objektive Aufklärung der oft sehr komplizierten Sachverhalte.
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