Ende einer Ära - Die Max-Kölges-Schule schließt

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Schüler, Lehrer, Ehemalige und Mitstreiter des Bündnis für Bildung verabschiedeten sich von ihrer Schule. (Foto: PR-Foto Köhring/AK)

Seit 150 Jahren gibt es an der Bruchstraße in Eppinghofen eine Schule. Von 1968 bis 2012 hieß diese Schule Gemeinschaftshauptschule an der Bruchstraße. Seit 2012 firmierte diese städtische Bildungseinrichtung unter dem Namen Max-Kölges-Schule am Dichterviertel, Partnerschule des Handwerks. Diese Ära endet nun am 31. Juli.

In einer Feierstunde im Rahmen eines Schulfestes nahmen am Sonntag, 24. Juli, Schüler, Lehrer, Ehemalige und Mitstreiter des Bündnis für Bildung, die in den letzten Jahren einen heftigen - letztlich erfolglosen - Kampf gegen das vorzeitige Ende geführt hatten, Abschied von ihrer Schule.

Im Mittelpunkt der Feierstunde stand auch das Ende einer kleinen Erfolgsstory: Die Zusammenarbeit der Hauptschule mit der Kreishandwerkerschaft Mülheim-Oberhausen. Seit vier Jahren wurden den Schülern aus Eppinghofen umfangreiche Perspektiven zur Berufswahlorientierung geboten. Dazu gehörten Firmenbesichtigungen, Ausbildungsplatzvermittlung, Kooperationen zwischen Handwerksbetrieben und Schule, die erste Kinderberufsmesse im Ruhrgebiet und das erfolgreichste Projekt, die Ausbildung von Schülern zu Energieberatern durch Jens Dinstuhl, Dachdecker- und Klempnermeister aus Mülheim.

Kreishandwerksmeister Jörg Bischoff und Geschäftsführerin Barbara Yeboah übergaben die letzten Urkunden zur bestandenen Energieberaterausbildung an die Schüler der Klasse 9a.

Zum Abschied von der Max-Kölges-Schule hat ein Wahlpflichtkurs eine kleine Erinnerungsausstellung gestaltet, es gab ein Sportfest und Schüler, Eltern und Lehrer haben sich zusammengefunden, um alle Abschiedsgäste zu bewirten.
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