Erster Spatenstich: S-Bahn-Haltestelle in Styrum wird modernisiert

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(V.l.) Martin Husmann, Vorstandssprecher des VRR, Bürgermeisterin Margarete Wietelmann, Arno Klare, Mitglied im Deutschen Bundestag, SPD, Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, und Stephan Boleslawsky, Leiter des Bau- und Anlagenmanagements der DB Station & Service AG, lassen sich den offiziellen Spatenstich nicht nehmen. Während der Bauarbeiten kann es zu leichten Einschränkungen kommen. (Foto: Foto: PR-Foto Köhring/AK)
Mülheim: Bahnhof Styrum | Die Bauarbeiten sind bereits in vollem Gange, dennoch ließen sie sich den symbolischen Spatenstich nicht nehmen: In der Vorwoche versammelten sich NRW-Minister Michael Groschek, Bürgermeisterin Margarete Wietelmann, Martin Husmann (Vorstandssprecher des VRR), Stephan Boleslawsky (Leiter des Bau- und Anlagenmanagements der DB Station & Service AG) und Arno Klare (Mitglied im Deutschen Bundestag, SPD), um auch offiziell den Startschuss für die Modernisierung der S-Bahn-Haltestelle an der Hauskampstraße in Styrum zu geben.

Rund 3,3 Millionen Euro werden bis voraussichtlich Anfang 2016 ausgegeben. Dafür erhalten die Gleise 2/3 und 4/5 neue Bodenbeläge und taktile Leitsysteme für Sehbehinderte. Gleichzeitig gibt es neue Bahnsteigdächer, Sitzmöglichkeiten, Vitrinen und Abfallbehälter. Ebenfalls neu: die barrierefreien Wegeleitsysteme und die Beleuchtung.

Gravierende Mängel waren aufgetreten

„Aufgrund des Alters sind gravierende Mängel aufgetreten, sodass die Nutzung eingeschränkt war“, sagt Mülheims Bürgermeisterin. „Insofern haben Land, Bund und Deutsche Bahn eine wichtige und notwendige Entscheidung getroffen. „Eine lohnenswerte Investition vor allem in die stadtübergreifende Infrastruktur ist die Modernisierung des Bahnhofs Styrum, die nach gut acht Monaten Bauzeit Anfang 2016 beendet sein soll."
Den „Berufspendler auf die Schiene“ bringen und NRW mobil machen - das sei das Ziel aller an diesem Projekt Beteiligten. Um dieses zu erreichen, müssten jedoch auch die kleinen und mittleren Bahnhöfe attraktiv gestaltet sein und dem Vergleich zu einer Fahrt mit dem Auto standhalten müssen, betont Martin Husmann, Vorstandssprecher des VRR.
Die Kosten teilen sich die Deutsche Bahn, der Bund und das Land NRW. Insgesamt 3,3 Millionen Euro müssen sie ausgeben, allein 1,1 Millionen Euro trägt das Land NRW. Ein symbolischer Scheck wurde offiziell übergeben. Diese Geste, so NRW-Minister Michael Groschek, der in einem Styrumer Krankenhaus zur Welt kam, dürfe als Bekenntnis des Landes zur tiefen Partnerschaft mit der DB verstanden werden.

Weitere Bahnhöfe sollen folgen und ebenfalls modernisiert werden

Die Bauarbeiten am Styrumer Bahnhof sind übrigens nur der Anfang: Der Bahnhof West und der Hauptbahnhof sollen folgen und ebenfalls renoviert werden. Mit Einschränkungen muss gerechnet werden.
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