Gute gelaunte Aufbruchsstimmung beim Kreisparteitag der CDU Mülheim

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Der neue Kreisvorstand der CDU Mülheim um die Vorsitzende Astrid Timmermann-Fechter und ihre Stellvertreter Dr. Ilselore Paschmann und Eckart Capitain. Foto: Henschke
Mülheim an der Ruhr: Mülheimer Woche NEU |

Vorsitzende Astrid Timmermann-Fechter begrüßte gut gelaunt in der Stadthalle Mülheim. Der Kreisparteitag ihrer CDU Mülheim war geprägt von Harmonie, Selbstvertrauen, einer unbändigen Aufbruchsstimmung.

Ruhrbezirks-Vorsitzender Oliver Wittke ließ grüßen, lobte den Kreisverband für eine Mitgliederwerbeaktion, die in nur einem Jahr gleich 44 neue Christdemokraten in die Partei spülte. Nun sei der Grundstein dafür gelegt, NRW wieder zu einem starken Bundesland zu machen. Wittke lobte Angela Merkel: „Die Arbeitslosigkeit ist auf dem Tiefstand, die Beschäftigungszahlen erreichen neue Hochstände und unser Ansehen in der Welt ist gestiegen!“

Der Kanzler der Einheit

Zunächst wurde im stillen Gebet der Toten gedacht, auch das Schaffen Helmut Kohls gewürdigt: „Für uns wird er in Erinnerung bleiben als Kanzler der Einheit und Versöhner Europas.“ Zu Gast war der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Ralph Brinkhaus. Er nahm in seinem Impulsvortrag die Parteifreunde mit auf einen spannenden Weg in die Zukunft: „Es bewegt sich etwas in Mülheim. Ich bin soeben durch die Stadt geschlendert, da tut sich was. Das finde ich toll. Ich danke der Kreisvorsitzenden Astrid Timmermann-Fechter für die Einladung. Sie ist im Bundestag eine wichtige Stimme des Ruhrgebietes geworden, eine wichtige Stimme für die Senioren. Es bewegt sich aber auch was in Deutschland. Wir sind ein wenig verspottetet worden für unsere Forderung nach Vollbeschäftigung. Es geht den Deutschen gut. Trotzdem sind alle irgendwie ein bisschen unsicher: Wie geht das jetzt weiter? Da gibt es zwei Antworten: Die einen sagen, Zukunft ist schlecht, eine Bedrohung. Wir sollten alles so machen wie früher. Immerhin hat Trump so die Wahl gewonnen.“ Doch einfache Antworten hält Brinkhaus für falsch: „Wir von der CDU sagen aber, lasst uns nicht rückwärtsgewandt denken, sondern in die Zukunft hinein gehen. Wir gehen los, aber wir nehmen alle mit, wer fällt, dem helfen wir auf. Es läuft alles über gut bezahlte Arbeitsplätze. Wir sind die Union. Wir sind nicht die Spalter, wir halten das ganze Land zusammen.“

Voller Tatendrang

In ihrem Bericht fasste die Bundestagsabgeordnete Astrid Timmermann-Fechter kurz die erfreulichen Entwicklungen zusammen: „Ich bin froh, Vorsitzende der CDU Mülheim zu sein. Eine lebendige Partei mit hohem Engagement in den Ortsverbänden und voller Tatendrang. Nach schmerzlichen Austritten haben wir die Ärmel hoch gekrempelt. Veranstaltungen, Wahlkämpfe, eine Aktion erbrachte 44 neue Mitglieder. Ich danke Ideengeber Darko Medić von der Jungen Union und Marcel Helmchen, der gleich 15 neue Mitglieder werben konnte. Bei einem Treff für Neumitglieder werden wir Ende August die Möglichkeiten persönlichen Engagements aufzeigen. Wir streiten durchaus heftig in der Sache, doch wir halten zusammen. Der innerparteiliche Dialog soll noch weiter gestärkt werden.
Die Landtagswahl brachte den notwendigen Politikwechsel, umso bedauerlicher, das unser Abgeordneter Heiko Hendriks gerade aufgrund des tollen Ergebnisses sein Mandat verloren hat. Nun steht der Bundestagswahlkampf vor der Tür. Für mich war es eine lehrreiche erste Legislaturperiode. Ich durfte mich in ein spannendes Thema einarbeiten: Die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf.“

Breite Zustimmung

Die folgenden Wahlen des Kreisvorstandes für die Dauer von zwei Jahren waren nach diesen aufmunternden Worten reine Formsache. Mit großer Mehrheit wurde Astrid Timmermann-Fechter als Vorsitzende wiedergewählt. Auch ihre Stellvertreter Dr. Ilselore Paschmann und Eckart Capitain sowie Schatzmeister Werner Oesterwind fanden breite Zustimmung. Bevor die fünf Beisitzer gewählt wurden, verabschiedete sich Dirk Holger Hübner aus dem Gremium. Der frischgebackene Großvater lobte die harmonische Zusammenarbeit im Vorstand. Für ihn rückte Bernd Brosch nach, Christina Kaldenhoff, Heiko Hendriks, Darko Medić und Dr. Siegfried Rauhut wurden im Amt bestätigt. Marcel Helmchen wurde Mitgliederbeauftragter.
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