Oberbürgermeister zu Gast in der Luisenschule

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Als der Oberbürgermeister (OB) am Donnerstag, 11. Februar, von der Schülervertretung, vorgestellt wurde, gab es einen riesigen Applaus. Schon zum Wahlkampf im vergangenen Jahr, war OB Scholten in der Luisenschule zu Gast. Damals hatte er großen Eindruck hinterlassen.

„Der Tag war nicht mehr zu toppen“, schwärmte er von seinem letzten Besuch. Nach einem kurzen „Fragenhagel“ zu privaten Dingen, konzentrierte man sich auf das Wesentliche.

Flüchtlinge, Schulden, Fackelmarsch


Nach einer kurzen Auftauphase, nutzen die Schüler das Kommen des Stadtoberhauptes, um relevante Fragen über ihre Stadt zu stellen. Sofort wurde das Thema Flüchtlinge angesprochen. „Wenn alle Kräfte integrierend wirken, wird den Flüchtlingen das Leben leicht gemacht“, sagte Ulrich Scholten. „Mülheim gilt hier schon als Beispielstadt“, ergänzt er anschließend.

Auf die Frage, wie man die Verschuldung Mülheims verringern kann, stellt der OB einen Teil des Plans vor. Neben der Gewerbesteuer- Erhöhung, sollen auch die Aufgaben und Aktionen der Verwaltung gründlich kontrolliert werden.

Neben zahlreichen anderen Fragen, die auch die Luisenschule direkt betrafen, wurde dann aber auch Kritik geübt. Ein Schüler sprach den Fackelmarsch, an dem sich die SPD beteiligt an und ergänzte, „dass dies AfD-Niveau ist“. Scholten stellte sich hier allerdings klar auf die Seite der Schüler und zeigte Unverständnis für dieses Vorhaben. Nach gut einer Stunde wurde dann die letzte Frage gestellt und die Fragerunde fand ein Ende.

„Eine sehr aufschlussreiche Veranstaltung, die uns allen den aktuellen Standpunkt gezeigt hat“, freut sich Luis Schmitz-Contreras von der Schülervertretung.
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