Stadt investiert bis 2021 insgesamt 190 Millionen Euro in ihre Bausubstanz: Vor allem die Schulgebäude sollen profitieren

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Die Stadt investiert bis 2021 190 Millionen Euro in die öffentlichen Gebäude Mülheims. Der Löwenanteil, 130 Millionen Euro, wird in die Modernisierung der Schulen fließen. Das geht aus einer Prioritätenliste hervor, die demnächst im Rat und seinen Fachausschüssen beraten wird. „Gute Schulgebäude sind ein wichtiger Baustein für gute Schule“, begründete Stadtkämmerer Uwe Bonan die Schwerpunktsetzung bei den Schulimmobilien.

Nach Angaben des Stadtkämmerers und des Schuldezernenten Ulrich Ernst kann die Stadt dabei mit Fördermitteln des Landes (16 Millionen Euro) und des Bundes (8,2 Millionen Euro) rechnen. Das genannte Investitionsvolumen beinhaltet auch die Verstärkung des städtischen Planungsteams um vier Mitarbeiter.
Zu den größten Einzelinvestitionen gehören die Erweiterungs,- Umbau- und Fassadenbauarbeit am Schulzentrum Broich. Allein hier fließen über 18 Millionen Euro. 17,9 Millionen Euro sind für die Sanierung des Otto Pankok-Gymnasiums und 8,2 Millionen Euro für die Sanierung des Kunstmuseums Alte Post vorgesehen. Für die Sanierung der in den 70er Jahren gebauten Heinrich-Thöne-Volkshochschule rechnet die Stadt mit einem Investitionsbedarf von 2,3 Millionen Euro.
Die Sanierungsmaßnahmen an der Gesamtschule und dem Berufskolleg Saarn schlagen mit 19 Millionen Euro zu Buche. Die Kosten für den Neubau einer Dreifachsporthalle an der Südstraße werden mit 5,9 Millionen kalkuliert. Und für den Neubau des Friedrich-Wennmann-Bades sind 9,7 Millionen Euro eingeplant. Sanierung, Modernisierung und Ausbaumaßnahmen an den Styrumer Grundschulen Zastrow- und Augustastraße werden mit 9,1 und 8 Millionen Euro veranschlagt.
Weil alle Bauprojekte EU-weit ausgeschrieben werden müssen (einige laufen bereits) rechnet Stadtkämmerer Uwe Bonan mit einem Planungsvorlauf von ein bis zwei Jahren.

Hier wird schon 2016 gebaut

Bereits im laufenden Jahr werden die Optimierung des Brandschutzes an Mülheimer Schulen (2,8 Millionen Euro) und der vorbeugende Brandschutz an anderen öffentlichen Gebäuden (141.000 Euro) begonnen werden. Die Umgestaltung des Grundschulhofes an der Bruchstraße (320.000 Euro) und die Sanierung des Otto-Pankok-Gymnasiums (320.000 Euro) stehen ebenso bereits 2016 auf dem Bauprogramm, wie die Restabwicklung der laufenden Fassadensanierung an der Gustav-Heinemann-Schule (435.000 Euro) oder die Fassadenbauarbeiten am Schulzentrum Broich (500.000 Euro). Hinzu kommen Modernisierungsmaßnahmen am Berufskolleg Kluse (125.000 Euro) und der Bau einer Erschließungsstraße für die Tageseinrichtung an der Frühlingstraße (40.000 Euro). Baustart ist 2016 auch für die Schulturnhalle am Klostermarkt (73.000 Euro), für den Neubau und die Sanierung der Turnhalle an der Prinzeß-Luise-Straße (250.000 Euro), für die Restabwicklung der laufenden Modernisierung im Ruhrstadion (219.000 Euro) und des Neubaus der Bezirkssportanlage Heißen (1,15 Millionen Euro) sowie für den Sportplatz am Finkenkamp (75.000 Euro).
Noch im laufenden Jahr angegangen werden auch der Rückbau des Pavillons an der Gustav-Heinemann-Schule (50.000 Euro), die Sanierung der ehemaligen Max-Kölges-Schule an der Bruchstraße (200.000 Euro) sowie die Modernisierung und Sanierung der Grundschule am Dichterviertel (162.000 Euro).
Noch in diesem Jahr abgeschlossen werden auch die Baumaßnahmen für die Flüchtlingsunterkünfte, an der Oberheidstraße, am Klöttschen, im Haus Jugendgroschen, am Blötter Weg, an der Holz- und an der Mintarder Straße. Für diesen Block von Baumaßnahmen rechnet die Stadt mit Investitionen von insgesamt rund 22,6 Millionen Euro. Die Beschlussvorlage zur Bau-Prioritätenliste (V16/0762-01) für den Rat und seine Fachausschüsse kann man auch unter www.muelheim-ruhr.de im Allgemeinen Ratsinformationssystem Allrisnet einsehen. Thomas Emons
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