Wespenschlucker

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Wie ich gestern – es mag auch neulich gewesen sein, so genau kommt es ja nicht drauf an, man kann ja nicht immer was Brandaktuelles glossieren- erfuhr, hat der Staatspräsident von Costa Cordalis, ähh, Rica bei einer Rede eine Wespe verschluckt.

Trotz Warnwespe, ähh, Warnweste hatte das bewaffnete Flugobjekt unbehelligt die Absperrungen passieren können. Die Vespa, ähh, Wespe war den Behörden zwar bekannt, war aber im Zusammenhang mit Anschlägen auf den Staatspräsidenten bisher nicht weiter aufgefallen. Sie trug deshalb auch keine Fußfesseln.
Der Präsident sprach anschließend wie gewohnt, also etwas geschwollen. Russische Hacker verschafften sich unbemerkt, auch von ihm, Zugang zu seinem Magen und entschärften die Drohne.
Die SPD zieht daraus eine Lehre (“Wir haben verstanden“) und verbietet ihrem Kandidaten Martin Schulz während der Wahlkampfreden nach Insekten zu schnappen. Weil, es kann ja auch schief gehen, und die Russen hacken gerade nicht.

Man kann ihn auch buchen. Nein, nicht Martin Schulz, den sowieso, der war ja selbst Buchhändler, nein, den Wespenschlucker. Er wird im Juli beim traditionellen Pflaumenkuchenessen in meinem Garten eine längere Rede halten.
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3 Kommentare
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Christian Tiemeßen aus Emmerich am Rhein | 22.06.2017 | 20:34  
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Renate Smirnow-Klaskala aus Essen-Nord | 23.06.2017 | 16:32  
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Elmar Begerau aus Kamp-Lintfort | 24.06.2017 | 01:50  
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