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Franz Firla

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Lokalkompass ist: Mülheim an der Ruhr
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Wer etwas über mich erfahren möchte, sollte wenigstens alle meine Beiträge lesen.
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Parkdeck Synagogenplatz - Untergründig immer noch Viktoriaplatz

Franz Firla
Franz Firla | Mülheim an der Ruhr | vor 2 Stunden, 3 Minuten

Schnappschuss

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Habense en Moment Zeit? 2

Franz Firla
Franz Firla | Mülheim an der Ruhr | vor 1 Tag

Was das ist, was mir da an den Ohren heraushängt? Ach, das ist diese dämliche Entschuldigung wegen mangelnder Mundartkompetenz: „Wir durften ja früher kein Platt sprechen!“ Verständnisheischender Nachsatz mit deutlichem Aufplustern: „Wegen der Bildungschancen, versteh‘n Sie?“ Ich nehme dann kein Platt vor den Mund, ich lass es raus: "Nä, verstoon ick nee,i ck ssin doof chebleewe, ick kall Platt.“ Sacht man...

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Erlebniskauf  3

Franz Firla
Franz Firla | Mülheim an der Ruhr | vor 2 Tagen

Ich habe immer gedacht, ein Erlebniskauf sei der Kauf eines Erlebnisses. Ist es ja m. E. auch. Man hat ein Erlebnis, aber noch irgendwas dazu gekauft. Wenn man aber nur ein Erlebnis ohne Kauf kaufen will, geht das nicht, weil, man muss sozusagen als lästiges Anhängsel immer noch anschließend etwas anderes nach Hause tragen. Auch nach der eventbasierten Marketingidee des Handels ist es unmöglich, ein reines Erlebnis zu...

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Die holländische Blähgans  2

Franz Firla
Franz Firla | Mülheim an der Ruhr | vor 3 Tagen

Die Gans, die steht im Garten auf einem Bein, sie lässt an ihrem Brüstlein den Wind herein. Sag, wer mag die Gans wohl sein, die da dreht auf einem Bein, mit dem prallen windgefüllten Bauchsäcklein?

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Niederländisch ist kein deutscher Dialekt! 1

Franz Firla
Franz Firla | Mülheim an der Ruhr | vor 3 Tagen

In Erinnerung sind mir bei meinem Weg zum Mölmsch Platt auch einige Ruhranrainer geblieben: Die fast blinde Marlies Diepenbrock, die mir in ihrer Wohnung in Laar mit Blick auf den Rhein Tonaufnahmen ihres verstorbenen Lebensgefährten Paul Mismahl in „ Ruhrsch-Platt“ (Ruhrorter Platt) vorspielte. Sie selbst fertigte Puppen an, die bei ihr überall herumsaßen. Durch sie erfuhr ich von Amalie Weidener-Steinhaus und...

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Fehler in der Mundart sind erlaubt  1

Franz Firla
Franz Firla | Mülheim an der Ruhr | vor 4 Tagen

• „Nichts spricht dagegen, sich durch Lesen, Hören und eigenes Ausprobieren die Mundart der nahen Region wie eine Fremdsprache anzueignen und dabei jede Menge Fehler zu machen (Humor ist sehr hilfreich)“(Peter Bürger) Ich habe vor Jahren noch viele Fehler gemacht und mache immer noch einige. Dabei meine ich nicht die Schreibung der Wörter. Da kann man verschiedener Ansicht sein, denn eine verbindliche Regelung wie im...

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"Mundartvereine sind verkappte Nazibünde"  3

Franz Firla
Franz Firla | Mülheim an der Ruhr | am 17.08.2017

Thomas Schröer untersuchte in den 70er Jahren die Ideologie, die angeblich hinter der Pflege der Mülheimer Mundart steht. Er versucht sich an der These, dass der Mundartsprecher der überholten Heimatidee (der Nazis) verhaftet ist. Mundartvereine waren für ihn nationalsozialistische Männerbünde, die die Pflege der Mundart nur vorschoben, um ihr braunes Gedankengut überleben zu lassen. Seine Staatsexamensarbeit habe ich mit...

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Hitler tolerierte Dialekt bei „Wetterfröschen“  1

Franz Firla
Franz Firla | Mülheim an der Ruhr | am 16.08.2017

Im Oktober 1941 macht der "Führer" den Vorschlag, für die Wettervorhersage im Reich „Menschen mit einem sechsten Sinn" einzubinden. Dabei käme es nicht darauf an, ob sie Hochdeutsch sprechen könnten: „Der Mann braucht keine schriftlichen Meldungen zu machen, er mag auch ruhig seinen Dialekt sprechen; vielleicht ist er zeitlebens aus seiner Gegend nicht herausgekommen. Aber er weiß zu lesen aus dem Flug der Schwalben und...

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Ich war sofort tot!  2

Franz Firla
Franz Firla | Mülheim an der Ruhr | am 08.08.2017

Was vorher geschah: Ich versuchte mit einem roten Ferrari zu entkommen, wurde aber von einer als Stockente getarnten Killerin von hinten erschossen. Was davor geschah: Ich saß bei „Dicken am Damm“ und zupfte gerade an einer Schwarzwälderkirsch, als die „Heinrich-Thöne“ anlegte und sich ein Schwall von Senioren und Senioritas in das Lokal ergoss. Ich versuchte nicht aufzusehen bzw. aus dem Fenster, aber plötzlich...

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Hufrechnen - Der kluge Hans

Franz Firla
Franz Firla | Mülheim an der Ruhr | am 05.08.2017

Neulich hatte ich mir von Oskar Pfungst „Das Pferd des Herrn von Osten“ bei -zon bestellt. Es handelt von dem berühmten „klugen Hans“, wobei Hans das Pferd war, nicht Herr von Osten. Der wiederum hieß Wilhelm, wie der damalige Kaiser. Nur die wenigsten werden das Buch kennen, und darauf kommt es mir ja wie immer auch an. Es erschien 1907 im Verlag von Johann Ambrosius Barth. Vierzehn Tage später steckte ein extrem...

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Noh amal, noh amal, noh amal: Der Zauberhändler mit der Vogelflöte  1

Franz Firla
Franz Firla | Mülheim an der Ruhr | am 04.08.2017

Wie mein Ahnl zwanzig Jahr' Und a g'sunder Wildschütz war, Hat beim Mondschein er voll Lust 's erste Mal sein Reserl bußt. Mit 13,5 Jahren saß ich schon in dem Bonner Akkordeon-Orchester, das 1958 im Atomium der Brüsseler Weltausstellung auftrat. Wir klauten dort wunderbare Notenständer, indem wir unsere Akkordeons über die Schulter hängten und die zerlegten Edelstative in unseren Instrumentenkoffern durch die...

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Balcone veneziano 2

Franz Firla
Franz Firla | Mülheim an der Ruhr | am 03.08.2017

Alles, was ich gerne lese, muss ich erst selber schreiben. Wie zum Beispiel das hier: Balcone veneziano Endlich konnte ich es mir leisten, einmal in einem dieser herrlichen Hotel-Palazzi in Venedig zu wohnen. Leider lag mein Zimmer im vierten Stock, nicht zum Canale Grande hin, sondern über einem Canale Piccolo, zwischen den alten Gebäuden. Nur ab und an schipperte da einer durch. Die Fassaden sahen hier schon weniger...

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Zwischenbericht an die Community 5

Franz Firla
Franz Firla | Mülheim an der Ruhr | am 31.07.2017

Ich beschäftige mich im Augenblick mit lauter Dingen, die nicht von allgemeinem Interesse sein dürften als da wären: Füße im See, der kluge Hans, plattdeutsche Gemeindearbeit, Fenstergitter in Venedig, Steckdosen im Wald und das Intervall des Kranichrufes in Mückenburg vor Pommern. Wenn es mal wieder was von allgemeinem Interesse gibt, melde ich mich. Ansonsten, weiter schönen Urlaub! FF

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Fliegen

Franz Firla
Franz Firla | Mülheim an der Ruhr | am 17.07.2017

De läästige Fleege De Molerstudente van Düsseldörp woare met öarem Professor noh Ssaan chekohme, öm „die Schönheiten des Lebens an der Ruhr“ te mole. Se woanten op de Buurehöff am Aubärch be-i kle-ine un chroate Buure. Dat woar tu där Tied nohm Kreeg, do woare de Stadtlüüt froah, wenn se em Botteram met Speck kreegden, un op „Komfort“ woad ke-inen chroaten Wäät chelaach. Däm Professor wohnden – wenn ek dat rääch im Kopp...

Satz vom toten Pferd 6

Franz Firla
Franz Firla | Mülheim an der Ruhr | am 14.07.2017

Nein, das haben unsere gefiederten Freunde nicht verdient! Haben Sie sicher auch schon gehört. Diesen dämlichen Satz, den man den Dakota-Indianern zuschreibt: „Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab!“ Da muss man wohl sehr naturverbunden sein und über einen Jahrhunderte langen Erfahrungsschatz verfügen, um solch eine fulminante Ent-deckung zu machen wie die, dass der Gaul unter einem seit einiger...