Edeka Paschmann führt neues Kassensystem ein

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Während eine Mitarbeiterin (links) die Ware auf das Band legt, wo sie gescannt wird, steht die kundin am anderen ende (rechts) und packt ihre Einkäufe in einen anderen Wagen. Foto: Pr-Fotografie Köhring/Ak
 
Neu sind auch insgesamt acht Selbstbedienungskassen für Kunden, die nur wenig Ware haben und auch gerne selber einscannen wollen. natürlich stehen Mitarbeiter auch hier mit Rat und Tat zur Seite. Foto: Pr-Fotografie Köhring/Ak

Mit ihrem neuen Kassensystem will Edeka Paschmann am Heifeskamp lange
Warteschlangen vor den Kassen beenden. Am Standort Mannesmannallee ist in Zusammenarbeit mit der Edeka Rhein-Ruhr ein Pilotprojekt für NRW entstanden.

„Wir haben an den Wochenenden und vor Feiertagen immer wieder
festgestellt, dass es zu langen Warteschlangen im Kassenbereich kommt“,
erläutern Falk Paschmann, Geschäftsführer, und Markus Trenkner, Prokurist,
während eines Ortstermins. Ein Zustand, der weder den Kunden noch
den Mitarbeitern gefiel. Abhilfe bringt nun das neue System: Es verdoppelt
nicht nur die Anzahl der bislang acht auf 16 Kassen. Auch die Abläufe
verändern sich für Kunden und Mitarbeiter.
Letztere waren im Vorfeld gefragt, Verbesserungsvorschläge einzubringen.
Die gemeinsame Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern des Edeka
Paschmann-Marktes am Heifeskamp und der Edeka Rhein-Ruhr-Zentrale führten
zu dem jetzt installierten Ergebnis. Auch die zusätzlichen Wünsche von
Kunden flossen in die Entwicklung des Systems ein.
„Im Gegensatz zu früher legen nicht mehr die Kunden die Waren auf das Band
und müssen warten, bis sie an der Reihe sind. Jetzt nehmen unsere
Mitarbeiter die Waren aus dem Einkaufswagen, scannen und legen sie auf das
Band. Am Ende steht ein neuer Wagen, in den der Kunde seine Waren
hineinlegt.“ Sind nur wenige Waren im Wagen, scannen die Mitarbeiter an
der Kasse sie per Handscanner und der Kunde kann gleich weiter zur Kasse
gehen. Anti-Ermüdungs- und Rückenschonmatten liegen für die Mitarbeiter an
der Kasse. Am Stück ist ihre Arbeitszeit an den Kassen auf zwei Stunden
begrenzt.

Zusätzlich 8 SB-Kassen

Zusätzlich installierte Edeka acht Selbstbedienungskassen. Wer nur wenige
Waren im Wagen hat oder schon immer mal selbst scannen wollte, findet nun
die Gelegenheit dazu. „Das neue System führt – allen Unkenrufen zum Trotz
– nicht zum Abbau von Arbeitsplätzen“, betonen Paschmann und Trenkner.
„Das Gegenteil ist der Fall: Wir schaffen acht neue Vollzeitplätze im
Markt.“ Denn auch an den Selbstbedienungskassen werde Personal benötigt,
weil für bestimmte Warengruppen eine Alterskontrolle nötig sei.
Damit das System funktioniert, führte Edeka auch neue Einkaufswagen ein,
die ohne Chip auskommen. Auch die werden demnächst noch einmal optimiert:
Der Warenkorb wird weiter oben angebracht und unterhalb wird es wieder
einen zusätzlichen Korb für sperrige Gegenstände (Getränkekisten/ Windeln)
geben. „Den Wunsch einer Mutter, doch Einkaufswagen mit Sitzgelegenheit
für zwei Kinder zur Verfügung zu stellen, kommen wir gern nach“, sagen
Paschmann und Trenkner.

Neues System schneller

Bereits während der Testphase, bei der zeitweise das alte und das neue
System liefen, stellte sich heraus, dass das neue System schneller war.
„Und das trotz der Umgewöhnung und der Erklärungen durch die Mitarbeiter.“
Das erste Wochenende mit dem neuem System zeigte schließlich das
erwünschte Ergebnis: Schlangen bis in den Kühltruhenbereich gab es nicht
mehr. Rund ein Drittel aller Kunden probierte an den ersten Tagen die
Selbstbedienungskassen aus.
„Sicher, wir feilen noch an der einen oder anderen Kleinigkeit – dafür
testen wir das System ja.“ Fest steht bereits, dass unter anderem die
Bänder an den normalen Kassen noch etwas verlängert werden, um die
Einpackphase für den Kunden zu erleichtern. Zusätzlich werde auch noch die
Wiegefunktion an den normalen Kassen freigeschaltet. Denn immer wieder
vergessen Kunden, ihr Obst und Gemüse abzuwiegen. Bislang mussten die
Mitarbeiter dann den Kassenbereich verlassen, in die Obst- und
Gemüseabteilung gehen, abwiegen und zurückkehren. Das führte immer zu
Wartezeiten. Inzwischen „lindert“ eine Waage am neuen Kassenbereich das
Problem. Aber mit dieser Lösung ist das Paschmann- Team noch nicht
zufrieden.

Dankbar für Kundenhinweise

„Wir sind natürlich weiter dankbar für Hinweise unserer Kunden. Jeden, der
einen Vorschlag zur Verbesserung hat, bitten wir, uns das mitzuteilen“,
sagen Falk Paschmann und Markus Trenkner.
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