Gegen drohende Altersarmut

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Wenn’s um Geld geht: Sparkasse. Wer kennt diesen Spruch aus der Werbung nicht? Und in Mülheim könnte man noch hinzufügen: Wenn’s um die Immobilie geht FDL.

Die S-Finanzdienstleistungs-GmbH (FDL) ist eine 100% Tochter der Sparkasse Mülheim. Sie wurde 1989 gegründet und begann mit 3 Beschäftigten. Jetzt, so kurz vor dem 25jährigen Jubiläum sind für die FDL 46 Mitarbeiter tätig, darunter zwei Auszubildende.

Vorstand Helmut Schiffer, zuständig für die FDL, konnte für das Geschäftsjahr 2012 über „Einen insgesamt zufrieden stellenden Geschäftsverlauf“ berichten. Die FDL bedient die beiden Geschäftsfelder Immobilien und Versicherungen. Während im Immobilienbereich die FDL nach wie vor Marktführer ist und dementsprechend die erzielten Umsatzerlöse auf einem vergleichbar sehr hohem Niveau bewegten, verlief das Geschäftsfeld Versicherungen nicht so, wie es sich die Verantwortlichen vorgestellt und gewünscht hätten. Dazu Schiffer: „Insgesamt ist das Ergebnis jedoch gut, denn wenn eine Sparte, so wie im abgelaufenen Geschäftsjahr die Versicherungen, nicht so gut läuft, dann springt die Andere dafür ein (Immobilien) und läuft umso besser.“

In Zahlen ausgedrückt heisst das. Die FDL vermittelte Immobilien im Wert von über 41 Mio. Euro. Bei einem insgesamt geschätzten Volumen von 294 Mio. Euro für Ein-. Zwei- und Mehrfamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen in Mülheim beträgt der Anteil der FDL demnach ca. 11%. Thomas Weber, Geschäftsführer im Bereich der FDL und zuständig für die Immobiliensparte meinet: „Mülheim hat eine positive Wanderungsbilanz. Es kommen mehr und da besonders junge Leute und Familien, in die Stadt, als Haushalte di wegziehen. Das bedeutet die Nachfrage nach Einfamilienhäusern ist steigend. Das bedeutet allerdings auch, dass die Preise auch steigen.“ Die Umsatzentwicklung im Immobilienbereich verläuft eindeutig in Richtung der hochpreisigen Objekte der Ein- und Zweifamilienhäuser. Der Durschschnittspreis dafür beträgt 306.000,- Euro und für Eigentumswohnungen immerhin noch 144.200,- Euro.

Jetzt für's Alter sparen

Die Versicherungssparte der FDL konnte nicht an die Höhen der vergangenen Jahre anknüpfen. Dazu Schiffer: „Dieser Bereich ist zweigeteilt. Während die Sachversicherungen noch im Soll lagen, sah es bei den Leben- und Rentenversicherungen nicht so gut aus. Das hatte Gründe. Der Versicherungsmarkt stand gehörig unter Druck. Diskussionen über die Euro- und Wirtschaftskrise haben die Verbraucher nachhaltig verunsichert und gerade in Sachen langfristiger Anlageformen, wie zum Beispiel Versicherungen, zu einer gewissen Zurückhaltung geführt.“ Doch aus Sicht der FRDL führt kein Weg an der privaten Altersvorsorge vorbei. „Dies hat auch die Politik erkannt und im Bereich der Pflegeversicherung ein neues Produkt kreiert.“ meinte Bernd Weyer im Bereich FDL für die Versicherungssparte zuständig. Die Politik verewigt sich und hat nach Riester- und Rürup-Rente jetzt den Pflege-Bahr auf den Weg gebracht. Dazu nochmals Weyer: „Was bei den Renten genommen wurde, soll jetzt bei de Pflege wieder zurückgegeben werden.“ Denn und das ist wohl unbestritten, man wird privat fürs Alter vorsorgen müssen. Denn es stellt sich nicht dir Frage, ob es zu einer Altersarmut kommt sondern in welchem Ausmaß sie wohl kommt. Die grundsätzliche Frage, wie man möglichst frühzeitig eine drohende Altersarmut verhindert, muss sich früher oder später jeder stellen.

Da fühlt sich die Sparkasse samt Tochter FDL gut aufgestellt und versucht durch ganzheitliche Beratung auf die individuellen Wünsche und Möglichkeiten der Kunden einzugehen und entsprechende Lösungen anzubieten. Wie war das noch?
Wenn’s um Geld Sparkasse!
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