Handy keine echte Hilfe beim Ertrinken

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Nicht alle Nichtschwimmer sind auch Nichtraucher. Genau wie nicht alle Schwimmer Raucher sind und umgekehrt. Und genauso gibt es Nichtschwimmerraucher wie auch Rauchernichtschwimmer.

Die Frage ob Nichtschwimmer gesünder als Schwimmer leben, lässt sich also nur im Zusammenhang mit der Nichtschwimmerraucher- bzw. Rauchernichtschwimmerfrage verlässlich lösen.

Nun leben wir aber in einer Zeit, in der man kein harmloses Wortspiel, keinen Scherz und Witz machen kann, ohne sich dem Vorwurf auszusetzen, die Zeichen der Zeit, den Ernst der Lage, die Krisen der Menschheit nicht nur nicht erkannt zu haben, sondern sie damit zu verniedlichen, zu verharmlosen, mit Füßen zu treten usw.

Es gibt nämlich seit zwei Jahren News, nach denen Stuttgart eine Art Nichtschwimmermetropole zu werden droht, hauptsächlich wegen der nicht schwimmfähigen Flüchtlinge, aber auch wegen immer mehr Generationen, die das Schwimmen nicht mehr lernen.

Angesichts drohender Umweltkatastrophen gewiss eine ernste Angelegenheit. Nur müsste man der Bevölkerung zeitnah Bescheid geben, dass es noch keine Nichtschwimmer-App auf dem iPhone gibt. Man kann dort höchstens das Buch von Hagen Deecke “Als Nichtschwimmer auf den Weltmeeren“ bestellen.


PS: Bei ausgeschalteter Ironie verrate ich manchen nichts Neues, wenn ich sage, dass Schwimmunterricht natürlich unbedingt sein muss, wir aber für ALLE ein neues Lernziel ALLEM voranstellen müssen, und das heißt GEGENSEITIGES HELFEN. Das ist sehr wahrscheinlich das Einzige, was für zu erwartende Katastrophen Sinn macht.
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2 Kommentare
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Renate Croissier aus Lünen | 08.06.2017 | 12:30  
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Anke Müller aus Mülheim an der Ruhr | 08.06.2017 | 14:43  
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