Kompetenzgefasel 

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Anlass: WAZ-Bildunterschrift: „In Mülheim weisen viele Kinder aus Migrationsfamilien bei der Einschulung nur eine geringe Sprachkompetenz auf.“
Gemeint ist: Wenn Flüchtlingskinder in die Schule kommen, müssen sie erst mal Deutsch lernen.

War übrigens vor 100 Jahren bei deutschen Kindern auch so!Die ständige Quatscherei von Kompetenzen geht einem mehr als allmählich auf den S(a)-enkel. Es sind immer noch die Gleichheitsfanatiker und Killermimosen am Werk, die eine klare Erwachsenen-Sprache zerstören wollen, indem sie z. B. erst einmal jeden Menschen zum Experten erklären, nur eben auf unterschiedlichem Niveau.


Dass Flüchtlinge nur geringe Deutschkenntnisse haben, überrascht niemanden. Dabei von „geringer Sprachkompetenz“ zu reden, ist Unfug, weil sie alle zumindest eine Sprache sprechen und wie alle Menschen die Fähigkeit besitzen, sich durch Sprache auszudrücken und andere Sprachen zu erlernen.

Wir sind nicht für Sprache kompetent und haben auch keine Sprachkompetenz, wir sind so veranlagt, es gehört zu unserer Art.

Das Wort „Kompetenz“ sollten wir deshalb für besondere und umfassende Fähigkeiten und eine daraus resultierende Zuständigkeit reservieren.

Alles andere ist Bohei!
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