Mülheimer Jahrbuch 2018 

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Umschlagsfoto (Foto: W.Schernstein)

(siehe auch meinen Kommentar vom 02.12.)



Spricht mich doch morgen früh mein Nachbar Willi an: “Hamm se dich wieder vergessen bei die Ankündigung von dat neue Jahrbuch oder is dir diesmal nix eingefallen?“
Was für eine Blamage! Ich fasse et nicht. Da schreibe ich drei Beiträge für das Jahrbuch und nichts.
Drei Beiträge! Und nicht irgendwelche, alles Hammerbeiträge! Über die Läufer vor der Kutsche der Landesmutter Albertine, dann laufen „Jan un Hinnerk“ op Platt und dann noch über den Mundartabend im September mit dem überraschend aufgetauchten Nachlass des Mundartpoeten Chird Hardering (Lokalkompass und Mülheimer Woche berichteten).
Nä, wissen Se, wenn das so ist, da geh ich lieber morgen zum Laminatdepot zur kostenlosen Verlegevorführung. Abteilung Holzoptik, in angenehmer Atmosphäre. Dat stand wenigstens inne Zeitung!

Gut, es sind da noch 29 andere interessante Berichte auf den 300 Seiten aus den Bereichen Soziales, Sport, Kunst, Kultur, Geschichte, Natur und Wirtschaft.

Viele halten es für eine dicke Werbebroschüre der Stadt und möchten dafür nicht 14,80 € zahlen.Doch es ist schon mehr als das. Wem ein bisschen an unserer Stadt gelegen ist, bekommt hier jedes Jahr einen wunderbaren Überblick über wichtige Ereignisse und Tendenzen in allen Bereichen unseres mölmschen Lebens.


„Das Jahrbuch beginnt mit Luftbildern von Mülheim, aufgenommen während eines Fluges mit dem Luftschiff Theo. Oberbürgermeister Ulrich Scholten erläutert die Planungen zur Erweiterung des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion, das sich im Anschluss mit einen eigenen Beitrag vorstellt. Jubiläen feierten die Sparkasse, die Hirsch Apotheke, die Weiße Flotte und die Willy-Brandt-Schule. Die beiden Mülheimer Krankenhäuser sind mit Beiträgen über Notfälle und Vermeidung von Keimen vertreten.
Schüler und Schülerinnen der Berufsfachschule Sozial- und Gesundheitswesen des Berufskollegs Stadtmitte befassen sich mit dem Thema Demenz und Schülersozialarbeit im Altenheim.
Das Rote Kreuz stellt sein neues Domizil an der Aktienstraße in der ehemaligen Feuerwache vor und die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Saarn an der Mintarder Straße. Ein großer Bereich widmet sich dem Ehrenamt mit Beiträgen zur Bürgerstiftung, aus dem Sport- und dem Kulturbereich.
Mülheims Kinogeschichte wird mit dem zweiten Teil fortgeschrieben, ein weiterer Beitrag beschäftigt sich mit Mülheim in Film und Literatur.
Die Redaktion lag wieder bei Walter Schernstein, der auch die Fotos in bewährter Qualität gemacht hat.“

Übrigens: Das Jahrbuch heißt zwar 2018, handelt aber von 2017!

Und auf die wichtigsten Beiträge habe ich oben ja hingewiesen…
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3 Kommentare
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Anke Müller aus Mülheim an der Ruhr | 01.12.2017 | 16:14  
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Franziskus Firla aus Mülheim an der Ruhr | 01.12.2017 | 16:20  
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Franziskus Firla aus Mülheim an der Ruhr | 02.12.2017 | 05:39  
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