Sonnenfinsternis ohne Auswirkungen auf die Stromversorgung

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Wie RWE Westnetz jetzt meldet, haben die vielen Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) im Netz weder zu Beginn noch am Ende der Sonnenfinsternis zu Problemen bei der Stromversorgung geführt. Westnetz als regionaler Verteilnetzbetreiber beobachtete zu jeder Zeit die PV-Leistungswerte und konnte so auf Schwankungen im Netz reagieren.



Vor Beginn der Sonnenfinsternis um 9.30 Uhr waren 900 Megawatt (MW) PV-Leistung im Netz zu verzeichnen, die sich zum Höhepunkt der Sonnenfinsternis um 10.42 Uhr auf insgesamt 220 MW reduzierten. Zum Zeitpunkt des Mondaustritts um circa 12 Uhr gingen diese PV-Anlagen im Gebiet der Westnetz mit einer gesamten Leistung von 1.720 MW wieder ans Netz. Das entsprach etwas mehr als der Hälfte der installierten PV-Leistung im Netz.

Die reduzierte Einspeisung des Solarstroms zu Beginn der Sonnenfinsternis war nicht das Problem, sondern der steile Leistungsanstieg der wieder einspeisenden PV-Anlagen nach dem Verschwinden des Mondschattens. Die installierte Leistung der PV-Anlagen im Gebiet der Westnetz beläuft sich auf etwa 3.200 Megawatt. Westnetz sicherte damit eine stabile Stromversorgung im Netz während der Sonnenfinsternis.

„Den ersten Stresstest für die Energiewende haben wir zusammen perfekt gemeistert“, sagte Dr. Stefan Küppers, Geschäftsführer der Westnetz GmbH in Dortmund. „Die Wirkung des Flächenkraftwerks der erneuerbaren Erzeuger im Zusammenspiel mit den konventionellen Kraftwerken haben wir sehr schön erkennen können“, ergänzte Küppers. Mit Flächenkraftwerk ist gemeint, dass sehr viele kleine erneuerbare Erzeuger in der Fläche verteilt in die Verteilnetze einspeisen und somit große Kraftwerke zeitweise ersetzen können.
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