Tranquillitas animi

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Meditation: Säulenheiliger Simeon von Syrien bei seinem Besuch in Saarn

Heute ist der Tag der Zufriedenheit, optional. Wußten Sie nicht? Stand nirgends angeschlagen? Ist ja auch höchst individuell, wann einen dieses unbeschreiblich sanfte Gefühl durchströmt, wunschlos glücklich zu sein.

Voraussetzung für die Erreichung dieses entrückten Zustandes ist gleichmäßige Atmung und neutrale Gerüche. Läßt sich übrigens erfolgreich fördern durch Meditieren oder Geldknappheit. Die einen schwören auf das Erstere, die andern überhaupt nicht.

Und das zurecht! Denn in Wahrheit ist Meditieren eine sehr protzige Zufriedenheit auf dem Hintergrund komfortabler Verhältnisse, unter denen auch das Meditieren als Streben nach Mehr gelten muss.

Auch ich war mal fast wunschlos glücklich. Da wünschte ich mir dummerweise, der Zustand möge ewig anhalten. So geht’s natürlich kaum.

Wer ernsthaft an Zufriedenheit interessiert ist, sollte sich zunächst einmal von Kindesbeinen an in Bescheidenheit üben, sonst wird das nie was.

Am besten fangen Sie noch heute damit an!


Das Bild zeigt den Säulenheiligen Simeon von Syrien bei seinem Besuch in Saarn
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2 Kommentare
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Renate Smirnow-Klaskala aus Essen-Nord | 11.09.2016 | 16:53  
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Franz Firla aus Mülheim an der Ruhr | 11.09.2016 | 17:14  
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