Ausgelassene Abi-Party auf der Schleuseninsel

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PR-Foto Kšöhring/SM

Von Regina Tempel

Am heutigen Freitagmorgen schellte für die Mülheimer Abiturienten zum letzten Mal der Wecker für einen "normalen" Schultag. Aber wirklich normal war der letzte Tag der Mottowoche noch nie.

Nach dem Abischerz, den es in den meisten Schulen gab, erhielten die Schüler in der Schule ihre Abi-Zulassung, dann ging es zur finalen traditionellen Open-Air-Abiparty auf die Schleuseninsel. Ab 12 Uhr wummerten die Bässe, reckten sich die Hände von rund 1500 Schülern und zogen die Nebelschwaden vom DJ-Pult über das abgesperrte Gelände.

Wie in jedem Jahr, galt auch an diesem Tag Glasflaschengebot auf dem Gelände. Damit sich auch alle daran hielten, wurden die Taschen am Eingang kontrolliert und auch die Möglichkeit geboten, Flüssiges in Pappbecher umzuschütten.
Jede Schule hat nicht nur sein Abimotto, sondern auch passende Abi-Shirts, so will es die Tradition. Und so waren die Gruppen der verschiedenen Mülheimer Gymbnasien udn Gesamtschule gut zu erkennen. Zu Charts und Techno-Rhythmen wurde gefeiert und getanzt, und der Alkohol floss ebenfalls reichlich.

Die Volksbank Rhein-Ruhr, die zum Wettbewerb um das schönste Abi-Motto aufgerufen hatte, verkündete auf der Party den Sieger. Beworben hatte sich die Gustav Heinemann-Schule (Abijäger - Prachtexemplare 2017), das Gymnasium Broich (BABIcue: Wir sind heiß und brauchen Kohle), das Gymnasium Heißen (Brabisilien 1:7 - die heißen Sieger verlassen das Feld), die Otto-Pankok Schule (ABIos Amigos - erst siesta, dann fiesta), die Karl-Ziegler-Schule (ABIsode - das wars), Gesamtschule Saarn (Gesamtprojekt Abi '17 - Es fehlt nur noch die Decke), Wirtschaftsgymnasium Lehnerstraße (Abisyl - Wirtschaftsflüchtlinge nach 3 Jahren abgeschoben), Luisenschule (Abillennium- Ab jetzt kommen nur noch Nullen). Das Gymnasium Heißen als Gewinner freute sich schließlich über 300 Euro für die Abikasse.

Am Ende der Party wurde noch gespendet. Die Abiturienten, die zusammengelegt hatten, um die rund 10.000 Euro teure Party am Wasserbahnhof zu finanzieren, spendeten an zwei Mülheimer Vereine. Je 500 Euro übergab Veranstalter Dennis Weiler im Namen der Schüler an den Verein zur Bewegungsförderung und Gesundheitssport sowie an den Verein zur Förderung der Methode Puppenspiel in der Verkehrs- und Kriminalarbeit. Insgesamt verlief die Party friedlich, die Malteser zählten nur wenige kleine Zwischenfälle.
Fotos: PR-Fotografie Köhring / Sarah Meyer
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