Bogenschießen wie einst bei Robin Hood

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Das Treffen bewegter Ziele war eine der größten Herausforderungen beim 3-D-Freilichtbühnenturnier am vergangenen Wochenende auf der Freilichtbühne. (Foto: PR-Foto Köhring/JA)

Rund 120 Bogenschützen und zahlreiche Mülheimer besuchten das zweite „Freilichtbühnen 3D-Turnier“ am vergangenen Samstag. Während des Bogensportwettkampfes nutzten auch zahlreiche Mülheimer die Gelegenheit, sich das Turnier anzusehen. Zahlreiche Interessierte griffen selbst zum Bogen. Erinnerungen an die Kindheit kamen auf.

Doch mit Kindheitsträumen hatte das zweite Bogenturnier auf der Freilichtbühne wenig tun. Dahinter steht ein Konzentrationssport. Den kann allerdings die ganze Familie betreiben.

Geschick und Konzentration gefragt

Vor allen die Mädchen stellten so manches Elternteil mit ihrem Geschick in den Schatten. Und Geschick und Spürsinn war beim Turnier gefragt.
„Intuitives Bogenschießen fördert die Konzentration, stärkt den Muskelaufbau und ist ein Familiensport“, sagt Jan Paul Schrake vom Organisationsteam.
Aus unterschiedlichen Entfernungen und Lagen mussten die Bogenschützen ohne technische Hilfsmittel (Fernrohr) ihre Ziele treffen - ganz wie einst Robin Hood.

Drüber,drunter, drauf

Instinktive oder 3-D-wird diese ursprüngliche Art des Bogenschießens heute genannt. Die Teilnehmer definieren 3-D allerdings anders: „Drüber, drunter, drauf.“ Eine Definition, die vor allem bei der Station mit den bewegten Rollen zum Tragen kam: Die Trefferqoute sank erheblich. „Das ist kein Wunder“, so Schrake, „die Sportler sind bewegte Ziele nicht gewohnt.“


Die Freilichtbühne sei ein idealer Ort für das ursprüngliche Bogenschießen. „Nicht umsonst sind Bogenschützen mit ihren Familien aus allen Teilen Deutschlands hierhergekommen“, so Schrake.
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