Erdogan verbietet Uhlandstraßen

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Die Bewohner sämtlicher Uhlandstraßen müssen sich womöglich auf eine Umbenennung gefasst machen. Dazu erreichte den Autor dieser Zeilen folgende Nachricht:

„Nicht vereinbar mit dem Geiste der Flüchtlingsvereinbarung zwischen der EU und der Türkei sind nach Auffassung des türkischen Staatspräsidenten Erdogan die in fast jeder deutschen Stadt vorhandenen Uhlandstraßen.

Ursprünglich hatte sein Anwalt den Schriftsteller Ludwig Uhland wegen Anstiftung zum Völkermord am türkischen Volk verklagen wollen, stellte dann aber fest, dass der am 26. April 1787 geborene schwäbische Dichter bereits verstorben war.

Vorgeworfen wird ihm seitens der türkischen Regierung der sogenannte „Schwabenstreich“ aus seiner Ballade „Schwäbische Kunde“, in der ein Türke mutwillig und auf grausame Weise halbiert wird. Zitat: „Zur Rechten sieht man, wie zur Linken, / Einen halben Türken heruntersinken.“

Der Präsident will von weiteren Schritten absehen, wenn die beanstandeten 17.455 Straßenschilder jeweils zügig durch „Erdoganstraße“ ersetzt werden:

Wie aus Berlin verlautet, werde der Bund die kommunalen Ordnungsämter bei der Rückrufaktion unterstützen.“


(Wiederveröffentlichung von 2016)
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Renate Croissier aus Lünen | 17.03.2017 | 11:26  
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Hanni Borzel aus Arnsberg | 17.03.2017 | 11:36  
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Gerd Sternberg aus Bergkamen | 17.03.2017 | 11:59  
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 17.03.2017 | 13:56  
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Gudrun Wirbitzky aus Bochum | 17.03.2017 | 14:11  
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Christiane Bienemann aus Kleve | 17.03.2017 | 15:12  
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Franziskus Firla aus Mülheim an der Ruhr | 17.03.2017 | 15:39  
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 17.03.2017 | 19:27  
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Theo Grunden aus Hamminkeln | 19.03.2017 | 18:26  
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Sandra Melzer Kieschke aus Mülheim an der Ruhr | 20.03.2017 | 18:50  
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