Manchmal ist es falsch, bevor es richtig ist - Das perfekte Leben

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Nein, ich habe nichts auszusetzen am diesjährigen Vorentscheid zum Europäischen Liedwettbewerb (ELW). Und das will nach all dem Quatsch in den letzten Jahren was heißen. Gut, ja, vielleicht etwas zotenlastig die Veranstaltung, aber munter, und musikalisch alles im grünen Bereich.

Und mit Levina eine deutliche und gute Entscheidung.

Nebeneffekt: Im Beiprogramm habe ich zum ersten Mal den Menschen, der sich Conchita Wurst nennt, bewundert. Er sang Lenas „Satelite“ so gut, das ich zum ersten Mal beides toll fand, das Lied und den singenden Menschen.

Deutschland singt international englisch, das habe ich kapiert, wenn auch noch nicht ganz akzeptiert. Deshalb muss ich mich mal um den Text kümmern. Ich will ja wissen, was da gesungen wird. Für die junge Generation ist ja immer alles klar, die haben ja Englisch mit der Mothermilk eingesogen.

Manchmal ist es falsch, bevor es richtig ist. Das ist der zentrale Satz. Für Interpretationen genügend Raum lassend. Das ist immer günstig, aber noch wichtiger ist, dass auch das Umgekehrte gilt Da kann Merkel ein Lied von singen: Willkommenskultur ade, nun Verabschiedungskultur!
Um diese Kernaussage herum ein bisschen "Durch-Nacht-zum-Licht" und einige
Weisheiten um die Wandelbarkeit von falsch und richtig. Das Unperfekte gehört nicht nur zum Leben, es ist das Leben! Der Titel "Perfect Live" ist also durchaus ironisch gemeint, und das gefällt mir selbstredend.

Ich wünsche uns und Levina einen perfekten Auftritt beim ELW, äh ESC!!
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3 Kommentare
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Elmar Begerau aus Kamp-Lintfort | 10.02.2017 | 18:57  
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Gudrun Wirbitzky aus Bochum | 10.02.2017 | 19:17  
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Franziskus Firla aus Mülheim an der Ruhr | 10.02.2017 | 19:41  
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