Mit Nadel und Faden... Rezension

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Das Buch

Vom Barock bis zum Surrealismus, von Vermeer bis Klee führt dieses gelungene Buch.

Die ersten Seiten behandeln das Material, das man als „Fälscher“ benötigt.
Anschiessend kommen jeweils ein Gemälde mit einem Kommentar des jeweiligen Neulings, der das Bild fertigte.

Zu jedem Bild gibt es eine liste von dem, was benötigt wird. Danach kommt eine genaue Malanleitung. Hierzu wird eine der beigefügten Schablonen benutzt.
In sehr einfachen Schritten wird man dann zum fertigen Kunstwerk geführt. Zu meinem Bedauern habe ich z.Z. starke Schmerzen in den Armen, und konnte die Schritte nur im Kopf nachvollziehen. Ich liefere aber, sobald es mir möglich ist, das blaue Pferd von Marc nach.

Die Bilder sind so gewählt, das für jeden Geschmack etwas dabei ist.
Ich habe schon vorher ein paar Bücher gekauft über Acrylmalerei, da ich ohnehin anfangen wollte zu malen. Ich muss sagen, das dieses hier wirklich einfach zu verstehen ist.
Es ist ohne zu viele Details, die einen Anfänger verwirren können. Man wird auch nicht zu Riesenausgaben verleitet, sondern bekommt nur einen Überblick über das, was man für diese Bilder braucht. Also wird, wenn man feststellt, das es das falsche Hobby ist kxein Riesenloch im Geldbeutel sein., das man hätte vermeiden können.
Ist es aber das richtige, hat man eine gute Grundlage um weiterführende Bücher zu kaufen und sein Können zu erweitern.

Das Buch hat auch das richtige Format um neben der Staffelei zu liegen. Meist sind sie zu gross und unhandlich, und man rennt zwischen Arbeitsplatz und Buch hin und her. Ein für mich, sehr wichtiger Punkt, da ich im Rolli sitze und nicht ständig pendeln kann, aber auch wegen der Anfangsprobleme allgemein, die Anfänger nun mal haben.
Und ich sollte vielleicht auch erwähnen, das ich dieses Buch durchaus für Kinder geeignet halte. Ab so ca. 8 Jahren, denke ich, kann man es gut verschenken.

Eine kurze Beschreibung des jeweiligen Künstlers und dessen,was er bewirkte in der Kunstszene, ist am Anfang jeden Kapitels zu finden.

Ich fürchte, diese Buch hat Suchtpotential!

Ich schliesse mit den Worten von Paul Klee:

„Kunst gibt nicht das sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.“
5
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