„Mülheim macht Visite“ - Evangelisches Krankenhaus lädt zum Tag der offenen Tür

Anzeige
Der Anbau Haus C mit der neu gestalteten Grünfläche. (Foto: Walter Schernstein)
 
In der Station Service Plus kann man einiges an Komfort dazubuchen - unter anderem das Essen im Loungebereich. (Foto: Walter Schernstein)

Freiwillig geht eigentlich niemand ins Krankenhaus. Am kommenden Samstag, 10. Mai, wird das im Evangelischen Krankenhaus, Wertgasse 30, anders sein. Wenn das EKM die Bürger an diesem Tag zum Tag der offenen Tür unter dem Motto „Mülheim macht Visite“ einlädt, dann werden tausende von Menschen das Angebot wahrnehmen, mal hinter die Kulissen zu schauen.


Modernisierung dauerte zwei Jahre

Krankenhäuser stehen heutzutage in hartem Wettbewerb. Wer da bestehen will, muss Qualität und entsprechende Technik bieten können. Mit einer umfassenden Modernisierungsmaßnahme geht das EKM genau in diese Richtung. Über einen Zeitraum von zwei Jahren wurden hier rund 26 Millionen Euro verbaut - geplant waren 27 Millionen.

Alter Bunker entdeckt

„Dabei ist nicht alles rund gelaufen“, erklärt EKM-Geschäftsführer Nils B. Krog. So ging Ende 2011 die Rohbaufirma in Insolvenz, die Fertigstellung verzögerte sich. Dann entdeckte man unter dem geplanten Neubau einen alten Bunker, der mühsam herausgefräst werden musste. In der laufenden Baumaßnahme entschied man sich zudem, die neue Intensivstation im zweiten Obergeschoss zu integrieren.

Neubau ging im Sommer 2013 in Betrieb

Das neue Haus, das im Juli 2013 in Betrieb genommen wurde, umfasst nun verschiedene, teils ganz neue Stationen: die Intensivstation; die Gynäkologie mit den Kreissälen - hier kann sogar das farbige Deckenlicht nach Wunsch und Stimmung eingestellt werden; die neue Intermediate-Care-Station, in der Menschen von der Intensivstation verlegt werden, die aber noch mehr Überwachung benötigen als eine normale Station bietet; die Station ServicePlus mit 32 Betten, die einen höheren Komfort im Zimmerstandard, Sanitär- und Essensbereich bietet sowie die neue Isolierstation. „Wir haben auch vorher Menschen isolieren können, dafür gab es einige umgebaute Zimmer. Jetzt aber haben wir eine richtige Isolierstation nach den Richtlinien des Robert-Koch-Institutes“, erklärt Prof. Dr. Heinz-Jochen Gassel, Ärztlicher Direktor des EKM.

Haus A saniert

Auch das Haus A wurde im technischen Bereich kernsaniert und die Zimmer im PKV-Standard umgebaut. Hier gibt es jetzt ausschließlich Ein- bis Zweibettzimmer mit Klimaanlage und eigener Dusche.
Das EKM hat rund 600 Betten. 2013 wurden hier 20.000 Patienten stationär, 60.000 ambulant behandelt. Nach der Modernisierung bietet es mehr Platz, sodass die Belegung flexibler gestaltet werden kann. Das Krankenhaus verfügt über eine zufriedenstellende Auslastung von rund 78 Prozent.

Das Programm in Kürze:

Insgesamt sind am Samstag, 10. Mai, zwischen 11 und 16 Uhr 84 Aktionen geplant.
>> Es gibt Einblicke in normalerweise verschlossene Bereiche: Notarztwagen, Notaufnahme, Intensivstation bis hin zum OP.
>> Angebote für Kinder wie Teddyklinik, Gummibärchen-Endoskopie, Kinderschminken, Hüpfburg, Clowns und mehr.
>> Medizinische Kurzvorträge zu den verschiedensten Themen, teils mit Führung.
>> Medizinische Demonstrationen wie Blutzucker Check-up, Ultraschall für Schwangere, Check-up der Bauschlagader, moderne Schmerztherapie, Herzkatheter, CT, MRT und mehr.
>> Infostände der verschiedenen Einrichtungen.
>> Live-Musik, Walking Acts, Essen und Trinken.

Flyer mit dem vollständigen Programm sind im EKM erhältlich oder als Download auf der Internetseite des Evangelischen Krankenhauses.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.