„Wir ziehen alle an einem Strang“ - Eppinghofer Werkstattwoche vermittelt Spielräume und Spielträume

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„Wir ziehen alle an einem Strang.“ Das wurde bei der Vorstellung des diesjährigen Werkstattwoche-Programms in Eppinhofen deutlich. Stadtteilmanagerin Alexandra Grüter (l.) und Beigeordneter Ulrich Ernst (l.) knoteten mit den Aktivpartnern Wolle, „weil die Menschen hier was wollen“, zu einem symbolischen „Faden-Netzwerk“ zusammen. Foto: PR-Foto Köhring / SH
Mülheim an der Ruhr: Eppinghofen |

„Eppinghofen ist ein Stadtteil, in dem ganz viele Menschen ganz viele wunderbare Sachen miteinander machen.“ Beigeordneter Ulrich Ernst, in unserer Stadt unter anderem für Bildung, Jugend, Sport und Soziales zuständig, zeigte sich bei der Vorstellung des Programms der diesjährigen Werkstattwoche begeistert von dem, was dort wieder auf den Weg gebracht wird.

on Montag, 16. April, bis einschließlich Freitag, 20. April, wird zum achten Mal eine Werkstattwoche zum Mitmachen durchgeführt. In jedem Jahr haben sich im Vorfeld viele Aktivposten und „Mitmacher“ im Stadtteil zusammengesetzt, um ein Motto festzulegen, das dann mit Leben, Veranstaltungen und Aktionen gefüllt wird.

Schon die Titel der vergangenen Jahre haben gezeigt, in welche Richtung der „Werkstattzug“ jeweils ging. Guter Start in den Tag, Eppinghofen bewegt sich, Alt bekanntes neu entdecken, Hand in Hand oder Ent-Spannendes Eppinghofen waren nur einige der Leitgedanken. In diesem Jahr heißt es vielversprechend „Eppinghofer Spielräume“, wobei für einige der Beteiligten die Spielräume zugleich Spielträume waren und sind.

Bei vielen Aktionen sind Gäste herzlich willkommen

Einige Teilnehmer bekommen bei unserem Gespräch leuchtende Augen, wenn sie von ihrer Jugend berichten, als Gummitwist und Dosen stelzen zum spielerischen Alltag gehörten. Und genau diese Spiele aus Großmutters Zeiten werden am Dienstag, 17. April, 9.30 bis 11.30 Uhr, im Fiedelbär am Hans-Böckler-Platz wieder in den Mittelpunkt gestellt. Gäste sind dabei herzlich willkommen. Das gilt auch für den größten Teil der angebotenen Veranstaltungen.

Diesmal sind 27 Kooperationspartner dabei, davon viele, wie Grundschulen, Kitas, Jugendzentren und Vereine, seit der ersten Werkstattwoche. Neu sind jetzt der ADFC und die Verkehrswacht Mülheim mit im Kooperationsboot. Stadtteilmanagerin Alexandra Grüter: „Wir freuen uns, wenn noch mehr Akteure mitmachen.“ Interessenten können sich unter Tel. 455 51 92 gerne an sie wenden.

Alte Spiele wiederentdecken und Neues erleben

Von A wie Auerstraße bis Z wie Zunftmeisterschule haben sich wieder die an einem Strang ziehenden „Aktiv-Partner Werkstattwoche“ zusammengefunden, um mit vielen Altionen vor allem Kindern – bei einigen Veranstaltungen aber auch den Erwachsenen – Spaß zu bereiten und sie anzuregen, alte Spiele wiederzuentdecken und zusammen neue Ideen zu entwickeln. Darüber hinaus gibt es viele kreative Angebote für die Kinder, ihre Eltern, Großeltern und Freunde.

Der ADFC etwa informiert über die Möglichkeiten, die der neue Radschnellweg Ruhr eröffnet. Die Grundschüler am Dichterviertel packen an und räumen die Grünfläche „Auf'm Peisberg“ auf und entdecken dabei spielerisch die Lebewesen und Pflanzen, die dort zu finden sind.

Großes Abschlussfest am Freitag

Sportlich geht es bereits am Montag, 16. April, auf dem Lokspielplatz an der Aktienstraße zu. Dort wird von 12 bis 16 Uhr in einer Kooperationsveranstaltung von Sport-Bund und Sport-Service ein offenes Sport- und Spielfest angeboten. Eine Medienrallye zum Thema Tiere, Gesellschaftsspiele, Schnitzeljagden, Schulhofspiele und Aktionen zum Klimaschutz runden das Programm ab.

Alle Akteure treffen sich am Freitag, 20. April, von 13 bis 15 Uhr, zu einem großen Abschlussfest im Jugendzentrum Stadtmitte an der Georgstraße. Dort werden dann auch erste Ergebnisse der diesjährigen Werkstattwoche präsentiert. 

INFO

Das Programm der Werkstattwoche kann man sich unter https://www.muelheim-ruhr.de/cms/werkstattwoche_20... herunterladen und ist zudem in den beteiligten Einrichtungen sowie im Stadtteilbüro Eppinghofen, Heißener Straße 16 – 18, als Druckversion erhältlich.
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