Badminton - Westdeutsche Mannschaftsmeisterschaft der Schüler

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Die beiden Schülerteams des 1. BV Mülheim
Wenn sich die besten acht deutschen Schülerteams vom 1. - 3. Mai in der Mülheimer RWE-Sporthalle treffen, um den Deutschen Meister zu küren, wird der ausrichtende 1. BV Mülheim nur Zaungast sein. Die Hoffnungen waren groß, sich für das Finale zu qualifizieren. Doch dazu hätte man bei der Westdeutschen Mannschaftsmeisterschaft das Finale erreichen müssen. Ein Ziel, was leider verfehlt wurde.

Gleich zwei Teams schickte der 1. BV Mülheim in das Rennen. Während die zweite Mannschaft bereits die Teilnahme an den Westdeutschen Meisterschaften als Erfolg feiern konnte, ging die erste Mannschaft als einer der Titelanwärter an den Start. Immerhin hatte man sich schon 2014 für die DM qualifiziert. Zwei glatte 8-0 Vorrundenerfolge gegen die Konkurrenz aus Fröndenberg und Solingen bedeutete zumindest den Halbfinaleinzug für die erste Mannschaft. Im entscheidenden Duell gegen den TV Refrath ging es um den Gruppensieg. Denn nur dieser garantierte, dass man im Halbfinale dem Topfavorit aus Bonn aus dem Weg ging. Und es kam so, wie es sich bereits zu Beginn der Partie abzeichnete. Mit 3-5 musste man sich geschlagen geben. “Wir konnten heute nicht im richtigen Moment 100% unserer Leistungsfähigkeit abrufen“ fasste Trainer Berthold Altenbeck die Niederlage zusammen. So traf man in der Vorschlussrunde auf den übermächtigen 1. BC Beuel. Die zu erwartende 2-5 Niederlage ließ den Traum von der Deutschen Meisterschaft in eigener Halle endgültig zerplatzen. Umso ärgerlicher war somit im Nachhinein die Vorrundenniederlage gegen den TV Refrath. Dass man das abschließende Spiel um Platz 3 gewann, tröstete nur wenig.

Die Schüler der zweiten Mannschaft des 1. BV Mülheim waren mit dem Abschneiden hingegen zufrieden. Der dritte Gruppenplatz bedeutete zwar das Vorrundenaus, aber schon die Tatsache, dass man so zu den besten sechs Schülermannschaften NRWs gehört, ist sehr beachtlich. „Die Spieler unserer Zweitvertretung sind jünger als die Konkurrenz. Für sie ging es darum, Erfahrungen zu sammeln, um nächstes Jahr anzugreifen“ so Coach Altenbeck.
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