Bibimbap: Nicht schmatzen, Frau Dahlmeier! 

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Bibimbap (Foto: wikimedia)

Bap kennen wir. Verdamp lang her, dass das Lied des Kölsch-Poeten und Sprechsängers Niedecken modern war. Jetzt ist es wieder Bap und trägt den Vornamen Bibim, was ein koreanisches Nationalgericht sein soll: Bibimbap. Im Kreis angemacht. Also in der Schüssel.

Das einzige Gericht, in dem man herumrühren darf. Aber leise! Und nicht bevor der Älteste angefangen hat. Mit Fingern zulangen ist nicht. Esstempo an die Mitesser anpassen und nicht schmatzen! Auch wird erwartet, dass keine Rötzchen in der Schüssel liegen bleiben! Schüssel keinesfalls zum Mund führen, wir sind hier doch nicht in China. Und nur sprechen, nachdem der Tischälteste gesprochen hat, den man übrigens beim Trinken nicht ansehen darf!

Bap kann man sich gut merken, weil auch bei uns die Reiskörner öfter aneinander pappen.
Außer Seetang  ist Kimchi angesagt. Fermentiertes Gemüse, sehr scharf. Wird in Korea laufend stehend oder sitzend eingemacht.

Ja, dann noch Haemultang, Hoe, Tag kalguksu, Budaejjigae, Sundubujjigae und Mandugu (Maultaschensuppe).

Wenn man alles durch hat, ist die Olympiade gewöhnlich vorbei.

joh-eun sig-yog (Guten Appetit!)

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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 14.02.2018 | 13:04  
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