Bouleclub feiert Einzug ins neue Vereinsheim

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Ein großes Aufgebot gratulierte dem BC Mülheim zum Einzug in das neue Klubhaus. (Foto: PR-Foto Köhring)

Für den Bouleclub Mülheim war es eine Katastrophe. In der Nacht zum 24. Juli 2016 brannte das kleine Vereinsheim auf der Sportanlage an der Hügelstraße komplett ab. Die Polizei geht noch immer von Brandstiftung aus. Ein Jahr später blickt der Verein wieder nach vorn. Ausgerechnet in dem Jahr seines 25-jährigen kann der Klub seine neue 40 Quadratmeter große Bleibe präsentieren.

Das alte Klubhaus musste komplett abgerissen werden. Nichts war mehr zu gebrauchen. "Das Vereinsleben hat schon gelitten", sagt die Vorsitzende Siegrid Gerach. Ab März hatten alle beim Bau des neuen Klubhauses aber eine neue Aufgabe gefunden. Zwar waren auch fremde Handwerker am Werk, Vieles wurde aber in Eigenarbeit geleistet. Insgesamt 18.000 Euro hat das Holzhaus inklusive kleiner Küche gekostet. Teile davon haben der Mülheimer Sportservice und Innogy übernommen. "Es gab aber auch private Sachspenden", erzählt Gerach. Zum Beispiel von Klaus Jansen, der aus einem familiären Nachlass die gesamte Küche zur Verfügung gestellt hat. Neben Gerach war Jansen auch federführend für die Planung zuständig. "Das Haus ist ein Unikat und wurde nach unseren Vorschlägen konstruiert", sagt die Vorsitzende.
 
Durch die Vergrößerung der Fläche im Vergleich zum Vorgänger-Klubhaus sollen nun alle 35 Mitglieder sowie Gäste Platz finden. Gespielt wird an der Hügelstraße ganzjährig. Am 3. September finden erstmals wieder Ligaspiele beim BC Mülheim statt. Eine Woche später (am 9. September) ist der BCM Ausrichter der Stadtmeisterschaften. 
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Horst Mölders aus Mülheim an der Ruhr | 16.08.2017 | 20:45  
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