Damen 2 gewinnen gegen Mülheim das Rückspiel

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Doch die Duisburgerinnen waren zu Spielbeginn trotzdem auf Betriebstemperatur und legten dank einer gewohnt starken Loulu einen erfreulichen 6:2-Start hin (3. Minute). Da war dann aber auch schon Schluss mit der Herrlichkeit: Teamfoulgrenze erreicht, die erste Spielerin der BG mit drei persönlichen Fouls auf der Bank - und das alles, weil der Gegner eins richtig gut konnte: 1-1 spielen. Immer wieder blockten und cutteten die Mülheimerinnen sich frei oder zogen zum Korb und die Westlerinnen waren einfach nicht in der Lage, sie sauber zu stoppen. So lag Mülheim nach fünf gespielten Minuten mit vier Punkten vorne, doch die Führung war im weiteren Verlauf für kein Team lange von Bestand (11:10 in der 8. Minute, 11:14 in der 10. Minute). Sabines Offensiv-Rebound plus Wurf in letzter Sekunde sorgten schließlich für einen gerechten 13:14-Stand zum Viertelende.

Und auch im zweiten Viertel hatte mal die eine und mal die andere Mannschaft Oberwasser. Rebecca punktete bei ihrer ersten Einwechselung im 2. Viertel mit drei erfolgreichen Distanzwürfen zur 19:14- (11. Minute) bzw. 22:19-Führung (14. Minute), dann trafen Mülheims #9 und #13 ein paar Würfe (22:24, 16. Minute) und der Gastgeber konnte einen knappen 3-Punkte-Vorsprung mit in die Halbzeitpause nehmen.

Coach Patrick Grabow forderte vor allem eine Reduzierung der Fehlpässe und eine bessere Helpside-Defense. Und wenn man auf den Coach hört, dann klappt das offensichtlich auch. Denn nach einem Drei-Punkt-Spiel von Theresa herrschte wieder Gleichstand und in der Verteidigung lief es nun wesentlich besser. In Teamarbeit wurden die gegnerischen Moves in Korbnähe verteidigt und Shotblocks und Rebounds gesammelt, während Franzi mit ihren Fastbreaks vorne noch mal mächtig Tempo ins Spiel brachte. Und obwohl es sich schon viel besser und kontrollierter anfühlte: es blieb ausgeglichen bis zur 28. Minute (38:38), erst ein 5:0-Lauf zum Viertelende bedeutete auch einen zählbaren Erfolg.

Doch jeder Basketballer weiß, wie schnell 5 Punkte aufgeholt sind und beim 46:43 (33. Minute) war es dann fast auch soweit. Aber hier zeigten die zu diesem Zeitpunkt spielenden Jugendspielerinnen, dass sie das Spiel auf gar keinen Fall mehr abgeben werden: 1 Minute und 7 Punkte später deutete sich ein kleiner Vorentscheid an, der spätestens mit Loulus Dreier zum 56:45 (36. Minute) final war. Mülheim mühte sich zwar noch, konnte aber an der Niederlage nichts mehr ändern und mit einer 9-Punkte-Differenz haben wir auch den direkten Vergleich gesichert (den man aber hoffentlich nicht mehr braucht).

Ein mega-zufriedener (und vielleicht auch ein bisschen erleichterter) Coach lobt: „Das war ein ganz starkes Spiel meiner Mädels. Mülheim war in meinen Augen der bisher beste Gegner, der uns diese Saison begegnet ist. Da war es gut, dass wir es in der zweiten Halbzeit geschafft haben, unsere Turnover abzustellen und so das Spiel mehr in den Griff bekommen haben. Wir haben wieder gut gereboundet und in der Defense den Gegner im Laufe des Spiels immer weniger sein Ding machen lassen. Jetzt müssen wir nur noch ein bisschen an der Chancenverwertung arbeiten … und an den Freiwürfen!“.

Vielen Dank auch noch mal an die mitgereisten Fans, die den frischen Temperaturen trotzten und sich fleißig die Hände warm klatschten. Nach der Karnevalspause geht es am 4. März im Franz-Haniel-Gymnasium gegen die TSG Solingen. Das Hinspiel ging nach nicht ganz so guter Leistung an Solingen, also noch so eine offene Rechnung … :)

Viertelergebnisse: 14-13, 16-14, 8-16, 13-17
Freiwürfe: 11/21

Es spielten:
Berit Hayck (3 Punkte, 1 Dreier), Franzi Schacht (6 Punkte), Lea Grütjen (5 Punkte, 1/2 FW), Louisa Minhorst (18 Punkte, 1 Dreier, 7/12 FW), Maria Litsios, Sabine Leipner (4 Punkte, 2/4 FW), Laura Stolz (2 Punkte), Rebecca Meskendahl (15 Punkte, 3 Dreier, 0/2 FW) und Theresa Dorn (7 Punkte, 1/1 FW)
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