Deutsche Meisterschaft im Kanumarathon – MKV gewinnt Bronze

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Kim und Anna (Foto: Matthias Höser)

Ein überragendes Rennen fuhren Kim Hüttenrauch und Anna Sofia Keil am Pfingstwochenende bei der Deutschen Meisterschaft im Kanumarathon. Über die 11,4 Kilometer lange Strecke sicherten sie sich im K2 überraschend den dritten Platz.

Die Meisterschaft auf der Fulda in Kassel wurde in der Altersklasse Schüler A als 5,7 Kilometer langer Rundkurs gefahren. Schon kurz nach dem Start hatten sich die Boote aus Lünen und Berlin abgesetzt. Dahinter folgte ein erbitterter Kampf um Platz 3. Kim und Anna hatten sich vorgenommen, ihr Rennen zu fahren und sich aus Kräften zehrenden Zweikämpfen heraus zu halten. Bei Kilometer sieben lagen noch drei Boote gut im Rennen um Platz drei, darunter auch das Boot des MKV. Dann aber legten die beiden Damen des VK Nord einen Zwischenspurt ein.

Eine taktische Meisterleistung

Kim und Anna zogen zwar die Schlagzahl hoch, gingen aber das hohe Tempo des VK Nord nicht mit. Eine Taktik, die sich auszahlen sollte. Gut einen Kilometer vor dem Ziel zog der MKV am VK Nord vorbei. Der Zwischenspurt hatte dann doch zu viel Kraft gekostet. Kontinuierlich bauten die beiden jungen Mülheimerinnen ihren Vorsprung aus und kamen nach 57:36:24 Minuten als Dritte ins Ziel. „Eine kämpferische und taktische Meisterleistung von Kim und Anna. Die Bronzemedaille ist der verdiente Lohn“ freute sich Trainerin Irene Pepinghege für ihre beiden Sportlerinnen.

Matthias Höser musste 21,7 Kilometer fahren

In der Jugendklasse stellte sich Matthias Höser vom Mülheimer KV der Konkurrenz. In dieser Altersklasse sind 21,7 Kilometer zu fahren. Dazu müssen 4 Portagen gelaufen werden. Hierbei fahren die Sportler ans Ufer, tragen ihr Boot über eine Strecke von 200 Metern und fahren dann auf dem Wasser weiter.
Am Start war das aus 16 Sportlern bestehende Feld noch eng beieinander. In der ersten Wende kam es dann zu einer Kollision von mehreren Booten, in die leider auch Matthias verwickelt war. Bis sich die kollidierten Boote wieder sortiert und Fahrt aufgenommen hatten, war der Rest des Feldes schon weit voraus. Diesen Vorsprung konnte Matthias zwar noch verringern, die Gruppe aber trotz einer kämpferischen Leistung nicht mehr einholen. Nach 1:57:10 Stunden erreichte er als 10. das Ziel. Eine tolle Leistung, mit der er auf Grund des Rennverlaufes auch zufrieden war.
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Horst Mölders aus Mülheim an der Ruhr | 21.05.2013 | 16:52  
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