Einen Traum erfüllt - Bjarne Pfeil gewinnt Bronze im DM-Jungendoppel

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Erfolgreiche Heimaterdler: Bjarne Pfeil (hinten Mitte) mit Dean Heppner (l.), Robin Kastenholz (r.) ; sitzend von links Nikola Schmidt (Doppel und Mixed), Sara Jäger (Einzel und Doppel) und Jule Alberts (Einzel und Mixed). Foto: privat

Seinen Traum von einer Medaille bei den Deutschen Meisterschaften erfüllte sich Bjarne Pfeil vom TSV Heimaterde mit dem dritten Platz im Badminton-Jungendoppel der Altersklasse U17 in Bad Vilbel am letzten Februar-Wochenende gemeinsam mit Chenyang Jiang (FC Langenfeld).

Die ganze Saison war auf dieses Ziel hin ausgerichtet und die hervorragenden Ergebnisse bei den vorangegangenen deutschen Ranglistenturnieren mit Platz vier und Platz zwei ließen große Hoffnung für die Erfüllung des Medaillentraumes aufkommen. Durch die hohe Position in der deutschen Rangliste sprang Setzplatz vier unter den besten 16 Paarungen Deutschlands heraus.

In der ersten Runde setzten sich Pfeil und Jiang in zwei Sätzen gegen die bayerische Paarung Moritz Untz und Steffen Grün durch; lediglich der Auftaktsatz ins Turnier war mit 24:22 knapp. Im Viertelfinale hatte die an fünf gesetzte hessische Paarung Timo Hechler / Huy Minh Nguyen beim 21:10 und 21:18 dieses Mal nie eine Chance. Im Halbfinale war dann die Hürde in Form der topgesetzten Spieler Lukas Resch und Marvin Datko aus Bonn zu hoch. Pfeil und Jiang unterlagen glatt in zwei Sätzen, doch das tat der riesigen Freude über Platz drei und die ersehnte Medaille wahrlich keinen Abbruch. „Das war mein großer Traum! Und dass der in Erfüllung gegangen ist…“, jubelte der Sechzehnjährige glücklich am Ende des Turniers.

Mit dieser Medaille sicherte Bjarne als erster Spieler des TSV Heimaterde seinem Verein Edelmetall bei Deutschen Meisterschaften. „Wir freuen uns wahnsinnig für Bjarne, der einfach ein top Typ ist und den wir sehr gern in unseren Reihen haben. Mit diesem Ergebnis setzt er ganz neue Maßstäbe auch für die ambitionierten jüngeren Spielerinnen und Spieler“, freut sich Projektleiter Benjamin Kölsch.

Nachdem 2014 mit Jill Gasparaitis erstmalig überhaupt eine TSV-Spielerin die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften geschafft hatte, durften im vergangenen Jahr drei Spielerinnen und Spieler des DBV-Talentnests spielen. „Und einmal mehr wird auch an dieser Statistik der stetige Aufwärtstrend unserer Arbeit deutlich. Wir sind total stolz, dass sich neben Bjarne in diesem Jahr noch sechs Spielerinnen und Spieler für die deutschen U13 Meisterschaften qualifizieren konnten und dort insgesamt 16 Mal an den Start gehen werden. Das ist schon eine irre Steigerung, zumal wir damit die meisten Teilnehmer von NRW stellen“, verkündet Benjamin Kölsch nicht ohne Stolz.
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