Herren 2 zeigen in Mülheim eine deutliche Reaktion

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Mülheim an der Ruhr: Gymnasium | Nach dem unwürdigen Heimauftakt am Wochenende fand Coach Andreas Rimpler unter der Woche im Training deutliche Worte. Und offensichtlich waren diese Worte auf fruchtbaren Boden gefallen. Denn beim Auswärtsspiel beim Mülheimer TG präsentierten sich die jungen BGler mit einem gänzlich anderen Gesicht.

Von der ersten Minute an gingen die Westler konzentriert zur Werke und belohnten sich direkt durch Körbe von Semih Sehovic und Lukas Morawski mit einer 0:4 Führung. Die Gastgeber konterten mit durch lange Pässe eingeleitete Fastbreaks,, auf die sich die Duisburger noch nicht so ganz eingestellt hatten und drehten das Spiel bis zur Mitte des Viertels in eine 8:4 Führung. Ein Rückstand, der die Wstler motivierte, noch härter zur arbeiten und um jeden Ball zu fighten. Und sie belohnten sich in dieser Phase mit einem 10:2-Lauf und der Wiedereroberung der Führung. Nun lag es an den Mülheimern, mit einem 8:0-Lauf zu antworten und das Spiel bis zum Viertelende erneut in eine 18:14-Führung zu drehen.

Zu Beginn des zweiten Viertels verloren die Duisburger ein wenig ihre Linie, tragen einige unglückliche Entscheidungen und offenbarten fehlende Cleverness, was die Gastgeber ausnutzen, um die Führung bis zur Mitte des Viertels auf 27:14 zu erhöhen. Doch im Gegensatz zum Auftaktspiel fielen die Westler nun nicht auseinander. Sie besannen sich wieder ihrer Stärke im ersten Viertel, auf den Kampf, auf das Teamplay und gestalteten im Weiteren das Spiel wieder ausgeglichen. Und mit ein wenig mehr Coolness, wäre in diesem Viertel viel mehr drin gewesen. Bezeichnend die Situation fünf Sekunden vor Schluss des Viertels, als man bei einem 8-Punkte-Rückstand sich den Ball erkämpfte und dann durch ein Missverständnis dem Gegner noch zwei Punkte schenkte. Statt den Rückstand auf sechs Punkte zu verkürzen ging es mit einem 35:25 Rückstand in die zweite Hälfte.

Coach Andreas Rimpler sprach in der Halbzeit seiner Mannschaft Mut zu; die Anzahl einfacher Fehler vermeiden, verstärkt auch zum Offensivrebound gehen und sich für den engagierten Auftritt belohnen. Doch wieder hatten die Mülheimer den besseren Start und setzten sich mit einem 5:0-Lauf ab. Und wieder waren die BGler nicht gewillt, dem Gegner den Sieg einfach zu schenken. Mit großem Einsatz und vielen gelungenen Teamaktionen kämpfte man sich bis zur Mitte des Viertels wieder auf 40:36 heran. Und wieder verpasste man es, den Rückstand noch weiter zu verkürzen. Statt nach einem eroberten Rebound direkt am Korb wieder abzuschließen und auf zwei Punkte heranzukommen, wählte man erfolglos einen schwierigeren Weg und kassierte im Gegenzug prompt einen Dreier. Erneut ließen sich die Duisburger von diesem Rückschlag nicht entmutigen, gewannen das Viertel mit 17:22 und gingen mit einem knappen 52:47-Rückstand ins Schlussviertel.

Auch das Schlussviertel blieb lange hart umkämpft. Immer, wenn die Gastgeber sich wieder etwas deutlicher absetzen konnten, kämpften sich die Westler zurück und konnten bis zur Mitte des Viertels (64:56) nach einem weiteren Dreier von Deha Özay von einem ersten Sieg träumen. Allerdings machte sich in der Schlussphase der aufopferungsvolle Kampf bemerkbar. Die Westler ließen jetzt einige zu einfache Punkte zu, versäumten es, mit fehlender Cleverness die Gastgeber am Abschluss zu hindern. Eine Schwächephase, die von den Mülheimern gnadenlos zum 81:60-Sieg ausgenutzt wurde.

Coach Andreas Rimpler was nach dem Spiel mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. "Die Mannschaft hat die erhoffte Reaktion auf das Auftaktspiel gezeigt, Sie hat sich als geschlossene Einheit präsentiert. Hat trotz körperlicher Unterlegenheit alles gegeben. Und mit etwas mehr Cleverness wäre hier durchaus auch ein Sieg drin gewesen. Insgesamt ist die Mannschaft in der Liga angekommen und hat ihre Bezirksligatauglichkeit unter Beweis gestellt. Nun gilt es, im Training darauf aufzubauen und dann sollte es auch bald mit dem ersten Sieg klappen."

Es spielten:
Semih Sehovic (17 Punkte), Deha Özay (15/3 Dreier), Lukas Morawski (6/1), Niklas Mantler, Robert Gerhards (je 6), Aydin Türkeli, Michael John (je 4), Walon Shabani (2), Dennis Walther, Tanh Nyugen, Tobias Jansen.
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