Johanna schürft 2x Gold in Brandenburg

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Deutsche Meister - Lisa Oel, Johanna Schimanski, Jule hake, hannah Menrath (Foto: SteHö)
 
Deutsche Meister im K4 (Foto: SteHö)

Überragende Saison mit zwei Meistertiteln gekrönt

Die 95. Deutschen Kanurennsportmeisterschaften auf dem Beetzsee in Brandenburg wurden für den Mülheimer KV und insbesondere für Johanna Schimanski zu einer Erfolgsgeschichte.
Zwei Deutsche Meisterschaften, ein dritter Platz, zwei vierte Plätze und weitere gute Platzierungen in den A- Endläufen waren das fantastische Ergebnis einer anstrengenden Woche auf der Regattastrecke in Brandenburg.
Ihre bisher stärkste Saison krönte die Juniorenfahrerin Johanna Schimanski mit zwei Deutschen Meistertiteln. Im K4 des Kanuverbandes NRW wurde sie über 200 und 500 Meter Deutsche Meisterin bei den Juniorinnen.
Zusammen mit Jule Hake, Hannah Menrath und Lisa Oel ließ der NRW Vierer der starken Konkurrenz aus Süd- und Ostdeutschland über beide Distanzen keine Chance. Über 200 Meter ging das NRW Boot mit einer guten halben Sekunde vor der Renngemeinschaft Baden-Württemberg über die Ziellinie, über 500 Meter betrug der Vorsprung knapp eineinhalb Sekunden.
Im K1 ging Johanna über 200 und 500 Meter an den Start. Über beide Strecken qualifizierte sie sich souverän für den Endlauf. Mit hauchdünnem Rückstand auf die Drittplatzierte Katinka Hoffmann aus Karlsruhe fuhr sie über 200 Meter auf den undankbaren vierten Platz. Besser lief es über die 500 Meter Strecke. Nach Platz 4 und Platz 2 im Vor- und Zwischenlauf zeigte sie im Finale eine furiose Leistung. Mit einem fulminanten Endspurt erkämpfte sie sich die schon fast nicht mehr erreichbare Bronzemedaille.
Auch im K2 über 200 Meter und 500 Meter hatte sich Johanna mit ihren NRW Partnerinnen Pia Engelhard/200 Meter und Lisa Oel/500 Meter sicher für die Endläufe qualifiziert. Über die kurze Distanz wurde das Duo schließlich Sechster, über 500 Meter gelang der siebte Rang.
Ebenfalls in der Juniorenklasse war Emily Biesen am Start. Im K1 über 200 Meter hatte sie sich für den Zwischenlauf qualifiziert. Hier reichte die gefahrene Zeit aber leider nicht für die Endlaufteilnahme. Im K2 war Emily für das NRW Team mit Theresa Raeder über 500 Meter am Start. Nach einem fünften Platz im Vorlauf kamen die beiden jungen Damen mit einer starken Zeit im Zwischenlauf ebenfalls auf Rang fünf. Für die Qualifikation zum Endlauf reichte es aber nicht.
Engagierte Leistungen zeigten auch die Schüler A. Während die Teams Phillip Biesen/ Leander Weymann und Glenn Geisen/ Tom Widmann über 500 Meter im K2 die Zwischenläufe knapp verpassten, erreichte das Duo Sven Kock/ Florian Schimanski diesen durch einen sehr guten vierten Rang. Der siebte Platz im Zwischenlauf bedeutet dann aber das Ausscheiden aus diesem Wettbewerb. Im Rahmen der Kanumehrkampfmeisterschaften waren Sven und Florian im K1 über 1000 Meter am Start. Beide erreichten den Endlauf B, wo sie die sehr guten Ränge sechs und sieben belegten. Starke Leistungen zeigten auch die K4 über 500 Meter. Das Boot in der Besatzung Leander Weymann, Florian Schimanski, Phillip Biesen und Sven Kock hatte sich durch einen guten fünften Platz im Vorlauf für den Zwischenlauf qualifiziert. Platz sieben bedeutete aber hier das Ausscheiden aus dem Wettbewerb. Der zweite K4 des MKV in der Besatzung Glenn Geisen, Bennet Geisen, Tom Widmann und Linus Borkowski belegten in ihrem Vorlauf mit einer guten Zeit den sechsten Platz, der aber nicht für die Teilnahme am Zwischenlauf ausreichte.
Traditionell endeten die Deutschen Meisterschaften mit den Langstrecken. Bei Temperaturen von beinahe 35 Grad nahmen zunächst Sven Kock und Florian Schimanski im K2 die 2000 Meter Strecke in Angriff. Bis kurz vor der Ziellinie fuhren die beiden im Führungsquartett mit, konnten dann aber dem Endspurt der Gegner aus Baden-Württemberg, Sachsen und Hannover nicht mehr folgen und belegten schließlich den sehr guten vierten Rang.
Die männliche Jugend musste 5000 Meter paddeln. Klaus Steinbrink belegte hier einen guten 11. Rang, Phillip Kühl, der während der Vorbereitung lange verletzt war, wurde 20.
Die MKV Farben bei den Juniorinnen vertraten Anna Sofia Keil und Johanna Schimanski. Anna Sofia, die am Anfang der Saison lange verletzt war, kam auf Rang 31. Johanna Schimanski hatte sich schnell in einer Sechsergruppe vom Feld abgesetzt. Erst kurz vor dem Ziel musste sie den hohen Temperaturen und den vielen Rennen Tribut zollen und belegte schließlich einen hervorragenden vierten Platz.
Am späten Sonntagabend kehrte die Rennsportmannschaft des MKV mit ihren Trainern Irene Pepinghege und Matthias Höser erschöpft aber glücklich an die heimische Ruhr zurück.
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