Jubel, Trubel und Trauer beim HTC Uhlenhorst

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Zwei "Bosse" unter sich. KHTC-Präsident Stefan Below (li.) ließ es sich nicht nehmen HTCU-Präsident Christian Häbel zur Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes ein Präsent zu überreichen.
 
Im Rahmen der Saisoneröffnung und des Sommerfestes hatten die Uhlen für die Kleinen eine Schminkecke eingerichtet, die sich großer Beliebtheit erfeute.

Fiel die Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes und das Sommerfest des HTC Uhlenhorst am vergangenen Samstag schon ins Wasser, so ging das Team von Trainer André Henning am sonntag richtig baden.

Das hatten sich alle Verantwortlichen der Uhlen und auch die Zuschauer und Gäste bei der Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes anders vorgestellt. Beim Sommerfest hat die Sonne zu scheinen, stattdessen regnete es ab dem späten Nachmittag. Die Uhlen hatten zuvor beim Saisonauftakt leicht und locker mit 5:1 gegen den Nürnberger HTC gewonnen. Die Tore für die Uhlen schossen Thilo Stralkowski ( 2T.), Tobias Matania, Benedikt Fürk und Christopher Rühr.
Fast 1000 Zuschauer und Gäste waren (bei freiem Eintritt) ins Waldstadion im Uhlenhorst gekommen und sahen vor allen Dingen nach der Pause ein eher einseitiges Spiel. Zu überlegen waren die Uhlen. Gute Stimmung also, um beim anschließenden Sommerfest ausgelassen zu feiern. Zumindest bis der Regen kam.

Neuer Kunstrasenplatz

Im Vorfeld hatte Vereinschef Christian Häbel den neuen Kunstrasenplatz offiziell für den Spielbetrieb frei gegeben. Und natürlich Sponsoren und Geldgebern sowie den vielen fleißigen, ehrenamtlichen Helfern des Vereins Danke gesagt. Schmunzelnd fügte er hinzu: „Die offizielle Einweihung ist ja erst gleich mit dem Bundesligaspiel, aber ich darf Ihnen sagen, alle die bisher schon auf dem Platz gespielt haben, äußern sich lobend über den neuen Belag!“ Rund 370 T. Euro sind investiert worden, damit der Rasen wieder in einem saftigem grün leuchtet und für Hockey auf höchster Ebene wieder geeignet ist. Ein großer Teil der Investitionen ist durch Mithilfe und Unterstützung vom Bund (wg. Bundes-Leistungs-Stützpunkt Hockey) vom Land NRW, der Stadt Mülheim und der Sparkassen-Stiftung zusammen gekommen. Dementsprechend waren natürlich auch hochrangige Gäste aus allen beteiligten Institutionen und Organisationen vertreten.

Am Sonntag stellte sich mit dem Mannheimer HC ein ernsthafterer Konkurrent um die begehrten Play-Off-Plätze im Waldstadion vor. Und da zeigten sich die Auswirkungen des Vortages. Jan Gehlen hatte sich im Spiel gegen Nürnberg eine Verletzung zugezogen und konnte nicht antreten. Dazu fehlte der Langzeitverletzte Jannik Otto und Neuzugang Ulrich Klaus. Ach ja, Olympiasieger Jan-Philipp Rabente spielt ja auch nicht mehr für den HTC Uhlenhorst. Und dies sollte sich bemerkbar machen. Ein übers andere Mal tauchten die pfeilschnellen Mannheimer vor Torhüter Felix Reuß auf. Drei Mal überwanden sie den Keeper. Und weil bei den Uhlen nur Julius Meyer und Ole Keusgen trafen ging das Spiel mit 2:3 verloren. Der erste Dämpfer der Saison ließ Uhlentrainer André Henning von einer sehr schwierigen Saison sprechen.

Bereits am nächsten Wochenende warten zwei weitere schwere Aufgaben auf das Uhlenteam. Am Samstag, dem 14. September müssen sie beim Harvestehuder THC antreten. Die Hamburger sind mit zwei deutlichen Siegen in die Saison gestartet und führen die Tabelle der feld-Hockey-Bundesliga an. AM Sonntag, dem 15. September gibt es ein Wiedersehen, mit dem im Spiel gegen Mannheim vermissten Jan-Philipp Rabente. Er streift sich in dieser Saison das Trikot des UHC Hamburg über und wird alles dran setzen, dass die Punkte in Hamburg bleiben. Momentan keine rosigen Aussichten für Mülheims sportliches Aushängeschild.
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