PETA fordert: Kein Peitscheneinsatz bei Galopprennen in Mülheim

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Mit fünf Schlägen pro Rennen darf jeder Jockey sein Pferd beschleunigen. (Foto: P.E.T.A. e.V.)

Die weltweit größte Tierrechtsorganisation "PETA" (People for ethical treatment animals), setzt sich für Gewaltfreiheit gegen Tiere ein. Sie ist eine gemeinnützige Organisation, die sich ausschließlich durch Spenden finanziert. Die Organisation reklamiert: Peitscheneinsatz bei Pferderennen in Mülheim und Schläge für die Pferde zu untersagen.

Fünf Peitschenschläge pro Pferd und Jockey zulässig

Am kommenden Samstag finden auf der Galopprennbahn in Mülheim wieder mehrere Pferderennen statt. Laut offizieller Rennordnung sind bei Galopprennen fünf Peitschenschläge zugelassen. PETA übt scharfe Kritik an den Veranstaltern des Wettkampfes, weil der Peitscheneinsatz der Jockeys – anders als von den Verbänden dargestellt – oft mit erheblichen Schmerzen für die Pferde einhergehe. Dies belegen laut PETA wissenschaftliche Untersuchungen. Die Veranstalter in Mülheim berufen sich auf eine unzeitgemäße und ethisch nicht mehr zu vertretende Rennordnung des „Direktorium für Vollblutzucht und Rennen e.V., meint PETA.


Peitschenschläge sind ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz

Die Tierrechtsorganisation fordert die Verantwortlichen auf, den Peitscheneinsatz zu untersagen, weil die Schläge einen klaren Verstoß gegen das Tierschutzgesetz darstellen. Demnach sei es verboten, einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen zuzufügen oder Leistungen abzuverlangen, die seine Kräfte übersteigen. Vor allem durch die schmerzhafte und angsterregende Überforderung der Pferde mit der Peitsche und die hohe Geschwindigkeit komme es auf den Rennbahnen immer wieder zu schweren Stürzen, tödlichen Verletzungen sowie zu gravierenden Sehnenschäden bei den Tieren.

Bundesweit sterben jedes Jahr Pferde noch am Veranstaltungsort, weitere Tiere werden verletzungsbedingt „aussortiert“ und in Schlachthöfen getötet, erklärt PETA. Weil Pferde bei Wettkämpfen "regelmäßig zu Tausenden aus Geldgier und dem Streben nach Anerkennung missbraucht werden", fordert die Tierrechtsorganisation ein grundsätzliches Verbot von Pferderennen.
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6 Kommentare
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Gerhard Joerres aus Alpen | 14.07.2016 | 21:35  
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Antonietta Tumminello aus Duisburg | 15.07.2016 | 07:25  
Regina Tempel aus Mülheim an der Ruhr | 15.07.2016 | 16:56  
Heike Marie Westhofen aus Mülheim an der Ruhr | 15.07.2016 | 20:16  
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Gerhard Joerres aus Alpen | 15.07.2016 | 20:57  
Heike Marie Westhofen aus Mülheim an der Ruhr | 15.07.2016 | 21:11  
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