Sport- und Spielfest von Sportjugend und Turnerschaft - Flüchtlingskinder eingeladen

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V.l.: Stephan Damberger (Sportjugend), Birgit Lübke (TS Saarn), Walburga Koopmann (Sportjugend), Joscha Thieme (Deutsches Rotes Kreuz). (Foto: Claudia Pauli)
Mülheim an der Ruhr: Harbecke-Sporthalle | Von Claudia Pauli

Für das Sport- und Spielfest, welches die Sportjugend im Mülheimer Sportbund (MSB) am Sonntag, 17. Januar, in Kooperation mit der Turnerschaft Saarn durchführt, haben die Verantwortlichen gezielt auch Flüchtlingskinder mit ihren Eltern eingeladen.

Die Sportjugend-Vorsitzende Walburga Koopmann, der Sportjugend-Beauftragte für die Bereiche „Schule“ und „NRW bewegt seine KINDER!“, Stephan Damberger, und Birgit Lübke, Abteilungsleiterin Leichtathletik bei der Turnerschaft Saarn, überreichten am 6. Januar Joscha Thieme, dem stellvertretenden Einrichtungsleiter des Flüchtlingsdorfs Saarn, mehrere Plakate, die auf die Veranstaltung aufmerksam machen. Die farbenfrohen Aushänge wurden mehrsprachig verfasst, sodass die Bewohner des Dorfes die entsprechenden Informationen unter anderem in deutscher und in arabischer Sprache erhalten.
„Wir möchten mit den Sport- und Spielfesten ganz allgemein Kinder in Bewegung bringen und ihnen zugleich die Möglichkeit geben, Kontakte zu Sportvereinen zu knüpfen. Ziel ist es, dass sie nicht nur das Sport- und Spielfest besuchen, sondern danach auch andere Angebote in Sportvereinen wahrnehmen. Wenn wir dabei durch Vereine wie die Turnerschaft Saarn unterstützt werden, ist das natürlich hervorragend“, meinte Walburga Koopmann. Vor dem Hintergrund der gezielten Einbindung von Flüchtlingskindern bei der Veranstaltung Mitte Januar in Saarn ergänzte Birgit Lübke: „Die Kinder können sich beim Sport- und Spielfest richtig auspowern und dadurch aus ihren üblichen, teils sehr bedrückenden Gedanken rauskommen.“
Das Sport- und Spielfest findet am 17. Januar von 15.30 bis 18 Uhr in der Harbecke-Sporthalle an der Mintarder Straße – und damit in unmittelbarer Nachbarschaft des Flüchtlingsdorfes Saarn – statt. Es richtet sich an Mädchen und Jungen im Alter von drei bis zehn Jahren. „Auch die Eltern der Kinder sind herzlich willkommen. Gerade die jüngeren Kinder haben oftmals noch Berührungsängste. Sie können sich an den verschiedenen Stationen dann von ihren Eltern helfen lassen“, erläuterte die Sportjugend-Vorsitzende Walburga Koopmann. Sie wies zugleich darauf hin, dass Integration nirgendwo besser gelebt werde als im Sportbereich.
Der Eintritt zu den Sport- und Spielfesten ist grundsätzlich frei.
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