Sportlicher Hochgenuss

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(Foto: Joshua Belack)

Sportliche Leckerbissen am laufenden Band, das hatte die medl-Nacht der Sieger auch in diesem Jahr wieder zu bieten. Das Mülheimer Publikum weiß das zu schätzen: Erstmals war am Samstag auch die Nachmittagsveranstaltung ausverkauft. Spannend wurde es am Abend, als zusätzlich Mülheims Sportler des Jahres geehrt wurden.

Wie schon seit zehn Jahren führte Claus Lufen, WDR-Sportmoderator, durch das Showprogramm, während die Radio Mülheim-Moderatoren Lina Artz und Stefan Falkenberg die Sieger der Wahlen zum Sportler des Jahres verkündeten.
Nachdem zunächst alle nominierten Sportler von Obernürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld und Dezernent Ulrich Ernst eine Tasche mit kleinen Geschenken überreicht bekamen, ging es zum ersten Showblock über.

Breakdancer eröffnete die Show

Ferhat Satan eröffnete mit akrobatischem Break-Dance. Der Radclub Sturmvogel, der in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum feiert, zeigte in einer gemeinsamen Choreografie die ganze Bandbreite vom Nachwuchs bis zum Duo Sabrina Hake und Jana Cramer, die zur deutschen Spitzenklasse gehören. Höhepunkt war das Solo von Gast David Schnabel, dem erfolgreichsten Kunstradfahrer der Geschichte.
Mehr Fingerspitzengefühl als Muskeln brauchte der Schweizer Claude Criblez mit seinem fliegenden Fisch und Katze. Die Langsamkeit des Schweizers gepaart mit seinem trockenen Humor sorgte immer wieder für komische Situationen.

Pariser Polizei begeisterte am Barren

Die Pariser Polizei begeisterte das Publikum mit einer exakt choreographierten Barrenshow und setzte mit einer waghalsigen Balance- und Trapeznummer in mehreren Metern Höhe auch den Schlusspunkt der Veranstaltung.
Mucksmäuschenstill wurde es bei Lara Jacobs Rigolo, die aus 13 Palmblatt-Rispen und einer Feder mit unglaublicher Ruhe eine Gleichgewichtsskulptur aufbaute, die so gekonnt ausbalanciert war, dass sie bei Wegnahme der Feder sofort in sich zusammenfiel.

Mit den Kanakovs und ihrer Artistik am russischen Balken und den Handakrobaten Shcherbak & Popov sorgten preisgekröntze Variete-Nummern für Staunen bei den Besuchern. Besonders viel Beifall erhielten die Silkeborg Girls & Boys, die mit ihren Tempo-Flickflacks und bis zu Dreifach-Salti die Zuschauer schwindelig turnten.

Otlile Mabuse und Mariu Iepure sprangen ein

Die angekündigte Formationsgemeinschaft TSZ Velbert-TC Seidenstadt Krefeld hatte ihren Auftritt kurzfristig abgesagt, da am 11. März ein Mitglied der Formation an Leukämie gestorben ist. Dafür sprangen Otlile Mabuse und Marius Iepure mit einem Showtanz ein. Die beiden Profitänzer sind in diesem Jahr mit verschiedenen Tanzpartnern auch bei der gerade angelaufenen Staffel von „Let‘s dance“ dabei - wobei Iepure mit Cathy Fischer schon nach der ersten Show ausgeschieden ist.
Rasant wurde es bei der Mountainbike-Show der Urbanatix-Freestyler. Die ganze Halle wurde dafür genutzt. Bretter verwandelten die Treppe vor Kopf in eine steile Rampe, über die sich die Biker für ihre Kunstücke über die Sprungrampe in der Mitte der Halle Schwung holten, bevor es auf der anderen Seite die Treppe wieder hoch ging und über den Rang zurück auf die andere Seite.

Weniger durch Schwung denn mit Feingefühl begeisterte der Holländer Gert van der Vijer, der mit seinem poetischen Sandbildern eine besondere Stimmung erzeugte. Und wem der Abend noch nicht lang genug gedauert hat, der konnte bei der After-Show-Party bei Musik vom DJ weiterfeiern.

Die Bildergalerie zur medl-Nacht der Sieger gibt es hier.
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