Sportliches Feuerwerk bei der medl-Nacht der Sieger 2017

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Foto: Joshua Belack
 
Foto: Joshua Belack

Die medl-Nacht der Sieger, in die die Wahl zu Mülheims Sportlern des Jahres eingebettet ist, hat sich in den letzten zwölf Jahren zu einer überaus beliebten Sport-Show entwickelt.

Von Regina Tempel

Gleich zweimal an einem Tag können sportliche Höchstleistungen in Form von atemberaubender Artistik, ausgefallenen Choreografien und komödiantischen Einlagen bestaunt werden.

Inzwischen sind beide Vorstellungen immer schnell ausverkauft. Rund 4000 Besucher ließen sich die sportlichen Leckerbissen auch am vergangenen Samstag nicht entgehen. Begrüßt wurden sie von WDR-Sportmoderator Claus Lufen, der sich in "Mülheims Wohnzimmer" sichtlich wohlfühlt und den Gästen dieses Gefühl auch vermittelt. Gewohnt launisch führte Lufen durch das abwechslungsreiche Programm und ließ sich auch durch den eifrigen Gerätetrupp, der für eine Nummer zu früh die Gerätschaft aufbaute, nicht aus dem Konzept bringen.

Den besinnlichen Auftakt der Show gestaltete Aaron aus Finnland mit dem Cyr Wheel, gefolgt von den Lokalmatadoren der KTV West. Die Turner unterschiedlichsten Alters glänzten nicht nur durch nackte Oberkörper, sondern auch durch eine tolle Darbietung an Trampolin und Pferd. Überhaupt zeigten die männlichen Teilnehmer an diesem Abend viel Haut und Muskeln, so auch Rollschuh-Artist Sven, der mit seiner Partnerin Jan halsbrecherische Figuren auf der wohl kleinsten Bühne des Abends mit kaum mehr als anderthalb Metern Durchmesser aufführte. Oder die vier Turner von Sleepless, die alle deutsche Meistertitel vorweisen können und am "Airtrack-Bett" synchrone Kraftübungen performten.

Weniger mit Muskeln, dafür mehr mit Musikalität glänzte Gabor Vosteen. Wer glaubt, dass Blockflötenspielen einfach ist, der wurde durch die filigranen Tonkaskaden des Komikers, der auf bis zu fünf Flöten gleichzeitig spielte, eines Besseren belehrt. Meterhoch über dem Boden führte anschließend das ukraininische Duo Silver Stones Kraftartistik an zwei Seilen vor, bevor der BTV Luzern turnerische Perfektion an den Schaukelringen demonstrierte.

Nach der Pause staunte das Publikum über die Beweglichkeit des "Kautschukmannes" Andrey Romanovsky, bevor der STV Wetzikon das Publikum mit seiner "Roboternummer" und einer synchronen Turnshow an mehreren Barren begeisterte. Mit Rhythmik, Dynamik und Präzision nahm die Lateinformation Bochum/Velbert die Besucher mit auf eine emotionale Reise in Erinnerung an ihren an Leukämie gestorbenenen Tänzer Johnny. Lukas und Aaron aus Finnland katapultierten sich vom Schleuderbrett aus meterhoch in die Luft zu Salti und Schrauben. Ein Höhepunkt war der Auftritt von Zucaroh.

Die österreichische Akrobatikgruppe beeindruckte durch ausgefallene Kostüme, die an den König der Löwen erinnerten, eine außergewöhnliche Choreografie, hohe Synchronität und atemberaubende Akrobatik. Der BTV Luzern beschloss mit einer rasanten Minitrampolin-Show den Abend, die nach vielen Zugabe-Rufen noch einmal wiederholt wurde. Die Lateinformation Velbert/Bochum zeigte ihre neue Choreopgrafie.

Wer Mülheims Sportler des Jahres geworden ist, lesen Sie hier.


Fotos: Joshua Belack
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Claudia Jacobs aus Mülheim an der Ruhr | 26.03.2017 | 13:55  
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