Starkes Comeback in Hanau!

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Mülheim an der Ruhr: innogy Sporthalle | Am vergangenen Samstag, dem 20.05.2017 startete Harun Aktas-Beier vom BC Mülheim-Dümpten e.V. beim diesjährigen Muffel-Mück-Gedächtnisturnier in Hanau (Hessen).

Es war nunmehr die 6. Auflage dieses Turniers und wurde in der mehr als gut besuchten Main-Kinzig-Halle in Hanau durch den TFC Steinheim ausgerichtet.

Ein wahrlich tolle Veranstaltung und TFC Steinheim präsentierte sich wahrlich als guter Gastgeber in einem mehr als würdevollen Rahmen sowie mehr als geschätzten 300 Zuschauern.

Für den jungen Dümptener, der sich in der letzten Zeit voll auf sein Studium konzentrierte, war es der erste Start seit fast schon einem Jahr und nach der verletzungsbedingten Absage bei den diesjährigen Meisterschaften des Niederrheinischen Amateurboxverbandes, war es seitens des BC Mülheim-Dümpten e.V. ein Formcheck für die anstehenden Deutschen Hochschulmeisterschaften.

Harun startete erstmalig im Halbweltergewicht (bis 64 kg) und verlies somit das ihm schon seit Jahren angestammte Leichtgewicht (bis 60 kg).

Sein Gegner war der mehrfache Hessenmeister Attila Sendinc von der TG Hanau.

Schon beim Einmarsch war klar, Harun boxte nicht nur gegen den Hanauer, sondern auch gegen die ganze Halle, welche den sympathischen Lokalmatadoren lautstark und frenetisch empfing.

Dies verstummte jedoch abrupt als die erste Runde eingeläutet wurde, denn Harun zeigte Boxen vom Feinsten, er kontrollierte die Distanz aus einer stabilen Deckung heraus und fing seinen stetig angreifenden Kontrahent durch schnelle Körper-Kopf-Kombinationen ab. Immer wieder traf er aus gezielten Aktionen heraus und vermied es selber getroffen zu werden.

Auch in der zweiten Runde ändert sich das Bild nicht, der Hanauer befand sich im stetigen Vorwärtsgang und die Zuschauer erlebten wirklich einen klasse Kampf, der an Niveau und Tempo alles zu bieten hatte. Wohl versuchten nunmehr die Hanauer Ihren Favoriten lautstark "nach vorne zu peitschen".

Aber auch in der dieser Runde hatte der junge Dümptener immer eine Hand mehr im Ziel als sein Kontrahent.

Die letzte Runde war dann ebenfalls von schnellen Aktionen geprägt und beide Athleten hielten das Tempo hoch, aber auch hier zeichnete sich kein anderes Bild ab.
Weshalb sich die heimischen Punktrichter mit 2:1 gegen den Dümptener entschieden, warf einige Fragen in der Halle auf.

Aber letztendlich zählte die Leistung und da zeigte Harun, dass er trotz der langen Abstinenz nichts an seiner Klasse verloren hat und diesbezüglich konnte man zufrieden die Heimreise antreten.

Man schaut nun gespannt den anstehenden Deutschen Hochschulmeisterschaften entgegen.
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